
STIFTUNG
FÜR DIE RECHTE
ZUKÜNFTIGER
GENERATIONEN
Julius-Hölder-Str. 48
D-70597 Stuttgart
Fon 0711 / 28052777
Fax 03212 / 2805277
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Bankverbindung
GLS Gemeinschafts-
bank eG
Kto Nr. 8039555800
BLZ 43060967
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Liebe Leserin, lieber Leser,
Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) ist ein
gemeinnütziger Think-Tank für Generationengerechtigkeit. Sie setzt sich
dafür ein, dass nachrückende Generationen mindestens die
gleichen Chancen auf Bedürfnisbefriedigung in ökologischer,
ökonomischer und sozialer Hinsicht bekommen wie ihre
Vorgänger-Generationen. Hierfür betreibt die Stiftung Forschung in den
Bereichen Politikwissenschaft, Ethik und Rechtswissenschaften und setzt sich in Kampagnen und Projekten für mehr Generationengerechtigkeit ein.
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Verleihung des 3. Demorafie-Preises für NachwuchswissenschaftlerInnen |
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Symposium am 16. Januar 2012 in Berlin
Anlässlich
der Verleihung des von der Stiftung Apfelbaum mit 10.000 Euro dotierten 3. Demografie-Preises für NachwuchswissenschaftlerInnen fand am 16. Januar 2012 ein Symposium
in Berlin statt. Thema des Preises und der Veranstaltung war eine mögliche "Machtverschiebung zwischen den Generationen" hin zur älteren Mehrheit und deren Auswirkungen. In Gruppen und auf dem Podium wurde u.a. diskutiert, mit welchen Strategien Politik, Gesellschaft und Wirtschaft auf die neuen Mehrheitsverhältnisse reagieren können. Über 70 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft und interessierter Öffentlichkeit beteiligten sich an der Veranstaltung. Weitere Informationen finden Sie hier
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SRzG fordert Zukunfts-Soli |
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Vermögensabgabe für mehr Bildung und weniger Staatsverschuldung
Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen hat sich für einen „Zukunftssoli“ ausgesprochen: Mit einer geringen Abgabe auf sehr große Privatvermögen sollen Zukunftsinvestitionen in Bildung und Kinderbetreuung sowie ein Abbau der Staatsverschuldung finanziert werden. „Eine Abgabe von 1% macht keinen Millionär ärmer, aber 100% der Kinder reicher“, sagte Wolfgang Gründinger, Sprecher der Stiftung. „Die junge Generation muss ihr ganzes Leben für die gewaltigen Schuldenberge haften, die in der Bankenkrise aufgetürmt wurden. Wer jetzt nicht in die Bildung der jungen Generation investiert, der schiebt zusätzlich eine versteckte Staatsschuld in die Zukunft ab.“ Daher schlägt die SRzG einen „Zukunftssoli“ vor. Er soll in Form einer zweckgebundenen Abgabe in Höhe von 1% auf sehr große Privatvermögen von über einer Million Euro erhoben werden.
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6. Generationengerechtigkeits-Preis 2011/12 |
Ausschreibung: „Die Schuldenbremse in Deutschland –
Evaluation im nationalen und internationalen Kontext“
 Die SRzG vergibt zweijährlich den Generationengerechtigkeits-Preis in Höhe von insgesamt 10.000 €. Die aktuelle Ausschreibung befasst sich mit der deutschen Schuldenbremse: Was sind ihre Stärken und Schwächen? Wird sie für mehr finanzielle Generationengerechtigkeit sorgen? Kann sie anderen Ländern oder sogar der EU-Ebene als Vorbild dienen? Die Dikussionen um verbindliche Schuldenregeln für die Euro-Länder im Zuge der Eurokrise verleiht dem Thema zusätzliche Aktualität und politische Brisanz. Weitere Informationen zum Preis finden Sie hier
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Call for Papers IGJR 2012 |
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Intergenerational Justice Review - CfP Ausgabe 01/2012
Die SRzG gibt einmal jährlich die englischsprachige Zeitschrift Intergenerational Justice Review (IGJR) heraus. Die nächste Ausgabe beschäftigt sich mit den Interdependenzen zwischen traditionellen Formen der Gerechtigkeit (Soziale, Internationale, Gendergerechtigkeit) und Generationengerechtigkeit. Die Artikel durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren. Redaktionsschluss ist der 01. November 2011, die Ausgabe erscheint im Frühjahr 2011 in Deutschland und Großbritannien. Den kompletten Call for Papers sowie alle weiteren Informationen finden Sie hier in englischer Sprache.
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SRzG erhält Preis der Europäischen Kommission |
SRzG erhält einen Preis der EU Kommission für ein herausragendes Projekt im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes
Am 17. Mai 2011 wurde die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen von der EU Kommission für die Durchführung eines herausragenden Projektes im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes ausgezeichnet. Die SRzG wurde zusammen mit der damaligen Freiwilligen, Marisa Quaresma dos Reis (rechts im Bild), ausgezeichnet. Frau Quaresma dos Reis war von August 2009 bis Juli 2010 Freiwillige bei der SRzG. Sie betreute im Rahmen des Projektes die Ausgabe 1/2010 der JfGG und organisierte eine internationale Konferenz zur rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit in Lissabon.
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Kunst für Generationengerechtigkeit |
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Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen plant ein Kunstwerk für Generationengerechtigkeit
Die SRzG arbeitet mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung und in Kooperation mit dem Netzwerk Neue Auftraggeber an der Verwirklichung eines Kunstwerkes, das an unsere Verantwortung für die künftigen Generationen erinnern soll. Das Kunstwerk wird unter Beteiligung der SRzG von einem renommierten Künstler entworfen und soll an einem öffentlichkeitswirksamen Ort von politischer Relevanz dauerhaft ausgestellt werden. Die SRzG sucht Förderer, die Interesse daran haben, die Schaffung des Kunstwerkes finanziell zu unterstützen.
Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier
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Ausschreibung 3. Demografie-Preis |
Demografie-Preis der SRzG 2010/11
Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen vergibt zweijährlich einen Demografie-Preis in Höhe von insgesamt 10.000 €. Der dritte Demografie-Preis für Nachwuchswissenschaftler wird zum Thema: „Mehr Alte – wenige Junge: Wo ist eine Machtverschiebung zwischen den
Generationen schon heute sichtbar und wie kann sie ausgeglichen werden?“ ausgeschrieben.
Wir werden weniger und älter. 2060 wird jeder Dritte über 65 Jahre alt und nur etwa jeder Sechste unter 20 Jahre alt sein. Wird die deutsche Demokratie dadurch zunehmend zu einer ‚Gerontokratie’, in der die Jungen nichts mehr zu sagen haben? Zeigt sich schon heute eine Machtverschiebung zwischen den Generationen und wie könnte diese ausgeglichen werden?
Einsendeschluss ist der 01.10.2011.
Alle weiteren Infos zum Demografie-Preis finden Sie hier
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Jugend in den Nachhaltigkeitsrat |
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Die SRzG fordert die Aufnahme eines Jugendvertreters in den Nachhaltigkeitsrat
Der Nachhaltigkeitsrat soll, wie der Name schon sagt, die Bundesregierung in Sachen Nachhaltigkeit beraten und den Dialog in Gesellschaft und Öffentlichkeit über Fragen der Nachhaltigkeit vorantreiben. Nach dem Regierungswechsel wurde das 15-köpfige Gremium neu besetzt. Neuer Vorsitzender wurde Hans-Peter Repnik, zuvor Parlamentarischer Staatssekretär im
Entwicklungsministerium.
In dem Beratungsgremium, das alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen repräsentieren soll, sitzen anerkannte Persönlichkeiten. Aber die Gruppe, die
von Nachhaltigkeit am stärksten betroffen ist, fehlt: die junge Generation. Das jüngste Ratsmitglied ist 45 Jahre alt. Darf die nachrückende Generation
nicht mitreden, wenn es um ihre Zukunft geht?
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier
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Antrag auf Grundgesetzänderung |
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Generationengerechtigkeit im Grundgesetz
Die institutionelle Verankerung von Generationengerechtigkeit, eine der Hauptforderungen der SRzG, wurde im 16. Deutschen
Bundestag nicht mehr umgesetzt. Mit der Auflösung des Bundestags im Sommer 2009 trat das Diskontinuitätsprinzip in Kraft: Alle nicht
verabschiedeten Anträge verfielen, folglich auch der Antrag von 104 Abgeordneten auf
eine Verankerung von Generationengerechtigkeit im Grundgesetz durch Einführung einer Generalklausel (Art. 20b neu) und eine Verschärfung von Art. 109 in der Finanzverfassung, um das Schuldenmachen zu erschweren. Die Stiftung bedauert, dass sich die Antragsteller - vor allem jüngere Abgeordnete aus allen Parteien außer der Linken - nicht vollständig durchsetzen konnten. Allerdings ist der zweite Teil des
Antrags - die Reform der Finanzverfassung - verwirklicht worden, wenn
auch von anderen Personen und mit einem anderen Hintergrund. Die neue
Schuldenbremse begrenzt Verschuldung weit stärker als es der umformulierte Artikel 109 vermocht
hätte.
Die Chronik der Kampagne "Generationengerechtigkeit im Grundgesetz" ist auf den Forschungsseiten der Stiftung nachzulesen.
Weiter...
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