HomeKontaktSitemapImpressumSRzG in anderen SprachenLinks zu Partnerorganisationen
InstitutThemenPublikationenJfGGTagungenPreisePresseJobsBeitritt
Renten- versicherung
Wahlrecht ohne Altersgrenze
Kunstprojekt
Theorie der Generationen- gerechtigkeit
Institutionali- sierung von Generationen- gerechtigkeit
Demografie
Ökologie
Staatsverschuldung
Arbeitswelt
Bildung
Unternehmen und Generationen- gerechtigkeit
Sonstiges

Newsletter







STIFTUNG
FÜR DIE RECHTE
ZUKÜNFTIGER
GENERATIONEN

Mannsperger Str. 29
D-70619 Stuttgart

Fon 0711 / 28052777
Fax 03212 / 2805277
Email
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können


Bankverbindung
GLS Gemeinschafts-
bank eG

IBAN: DE64
430609678039555800
BIC: GENODEM1GLS



Grundlagen der GG PDF Drucken E-Mail


In den letzten Jahrzehnten sind das erste Mal überhaupt systematische Konzepte und Theorien für Gerechtigkeit zwischen sich nicht-überlappenden Generationen entwickelt worden – 2600 Jahre nachdem die ersten Theorien für Gerechtigkeit zwischen Zeitgenossen formuliert worden sind.
Diese Verspätung kann durch die unterschiedlichen Auswirkungen im Handlungsbereich des
Menschen erklärt werden, damals und heute.

In den letzten Jahren ist die Nummer von wissenschaftlichen Magazinen und Artikeln, die sich auf Gerechtigkeit zwischen den Generationen oder auf Zukunftsethik (im weitesten Sinne) beziehen, rapide angestiegen. Das Konzept der “Generationengerechtigkeit“ hat durchaus das Potentialzu einem intellektuellen Leitmotiv des neuen Jahrhunderts zu werden. Es behandelt nicht nur Zukunftsthemen, sondern ist auch darauf ausgerichtet, die zukünftige Richtung von Philosophie und Politik zu beeinflussen. Die SRzG diskutiert Definitionen und Konzepte der Generationengerechtigkeit. Kaum ein Wissenschaftler würde widersprechen, dass wissenschaftliche Begriffe exakt definiert und präzise sein müssen. Die Möglichkeit, Theorien auf eine konstruktive Weise zu kritisieren, wird schwieriger, wenn diese Begriffe enthalten, die unpräzise und schwammig sind. Die SRzG verfolgt daher die Absicht, eine klare Definition von Schlüsselbegriffen wie „Gerechtigkeit“, „zukünftige Generationen“ und „Generationengerechtigkeit“ zu erreichen. Wie unterscheiden wir „Generationengerechtigkeit“ von „sozialer Gerechtigkeit“ oder „Geschlechtergerechtigkeit“? Sehen wir eine Generation von Menschen als etwas statisches an? Was meinen wir, wenn wir über sich überlappende Generationen sprechen? Können wir wirklich eine Trennlinie zwischen verschiedene Generationen ziehen? Ist „Nachhaltigkeit“ gleichbedeutend mit „Generationengerechtigkeit“?
Die SRzG hat viel dafür getan, den Begriff „Generationengerechtigkeit“ zu verdeutlichen und ihn mit dem Konzept der Nachhaltigkeit zu vergleichen.
Eine wichtige Ressource dafür ist das „Handbuch Generationengerechtigkeit“ . Der erste Teil definiert Grundbegriffe und erforscht den Ursprung der Idee von der Generationengerechtigkeit.

Erster Teil: Voraussetzungen und Definitionen von Generationengerechtigkeit

  1. Verantwortung für zukünftige Generationen – Reichweite und Grenzen Dieter Birnbacher
  2. Prinzipien der Generationengerechtigkeit Christoph Lumer
  3. Die Unmöglichkeit einer Theorie von Generationengerechtigkeit Wilfried Beckerman
  4. John Rawls zu Rechten zukünftiger Generationen Claus Dierksmeier 
  5. Gerechtigkeit zwischen den Generationen: die Grenzen der prozeduralen Gerechtigkeit Michael Wallack
  6. Regeländerungen und Generationengerechtigkeit Axel Gosseries und Mathias Hungerbühler
  7. Der ökonomische Nachhaltigkeitsindikator Peer Eder, Philipp Schuller, und Stephan Willms
  8. Zukünftige Generationen schützen: intergenerationeller Lastentransfer, theoretische Ineffizienz und ein globales Vorsorgeprinzip Stephen M. Gardiner
  9. Institutionelle Determinanten von öffentlicher Verschuldung: eine politisch-ökonomische Perspektive Bernd Süssmuth und Robert K. von Weiszäcker

Die SRzG hielt ebenfalls ein wissenschaftliches Symposium zu der Frage: „Was ist Generationengerechtigkeit?“ ab.

Die SRzG gibt auch Kritikern, wie Prof. Beckerman, der glaubt, dass keine Theorie der Generationengerechtigkeit möglich ist, ein Forum: Intergenerational Justice Review No.2

In unserer Zeitschrift werden Einwände diskutiert gegen Generationengerechtigkeit wie das Nicht-Identitäts Problem:

Erste französische Ausgabe der Zeitschrift Generationengerechtigkeit
Deutsche Ausgabe: Nachhaltigkeit oder Generationengerechtigkeit? (1/2003)
Zweisprachige Deutsch-Spanische Ausgabe: Nachhaltige Entwicklung in Spanien (1/2007)