HomeKontaktSitemapImpressumSRzG in anderen SprachenLinks zu Partnerorganisationen
InstitutThemenPublikationenJfGGTagungenPreisePresseJobsBeitritt
Wer wir sind
Personen
SRzG-Förderverein
Chronik
Links

Newsletter







STIFTUNG
FÜR DIE RECHTE
ZUKÜNFTIGER
GENERATIONEN

Mannsperger Str. 29
D-70619 Stuttgart

Fon 0711 / 28052777
Fax 03212 / 2805277
Email
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können


Bankverbindung
GLS Gemeinschafts-
bank eG

IBAN: DE64
430609678039555800
BIC: GENODEM1GLS



Wissenschaftlicher Beirat PDF Drucken E-Mail

Zum Wissenschaftlichen Beirat zählen u.a. (in alphabetischer Reihenfolge):

B. Stephan Baldin
Prof. Dr. Hans C. Binswanger
Prof. Dr. Dieter Birnbacher
Dr. Jürgen Borchert
Prof. Dr. Luc Bovens

Prof. Dr. Louis Chauvel
Prof. Dr. Claus Dierksmeier
Prof. Dr. Hans-Peter Dürr
Dr. Reinald Eichholz
Prof. Dr. Detlev Ganten
Prof. Dr. Edeltraud Günther
Dr. Hildegard Hamm-Brücher
Prof. Dr. Karl Heinz Hausner
Dr. Uwe Jean Heuser
Prof. Dr. Vittorio Hösle
Prof. Dr. Klaus Hurrelmann
Prof. Dr. Hartmut Kreikebaum
Dr. Annette Lepenies
Dr. Gisela Meister-Scheufelen
Prof. Dr. Mihajlo D. Mesarovic
Prof. Dr. Meinhard Miegel
Prof. Dr. Hubertus Müller-Groeling
Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin
Prof. Dr. Claus Offe
Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher
Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen
Dr. Wolfgang Reinicke
Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber
Prof. Dr. Uwe Schneidewind
Prof. Dr. Wolfgang Seiler
Prof. Dr. Udo Simonis
Robert Unteregger
Fritz Varenholt
Prof. Dr. Werner Weidenfeld
Stephanie Weis-Gerhardt
Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Stephan Baldin
B. Stephan Baldin ist 1949 in Regensburg geboren. Er studierte Volkswirtschaft in Bonn, und sammelte danach Marketingpraxis. Seit 1978 ist er Unternehmer in Aachen. B. Stephan Baldin ist durch die Gründungssatzung seit 1995 geschäftsführender Alleinvorstand der Aachener Stiftung.


Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger
Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger ist 1929 in Zürich geboren. Von 1969 bis zu seiner Emeritierung 1994 war Binswanger Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen. Unter seiner Ägide fand die bisher wohl einzige Doktorarbeit über Rudolf Steiners ökonomische Schriften statt: Georg von Canals ‹Geisteswissenschaft und Ökonomie›. Noch bevor im Jahr 1970 die Untersuchungen des ‹Club of Rome› über ‹Die Grenzen des Wachstums› bekannt wurden, wandte sich Binswanger der ökologischen Frage zu. Mit seiner Schrift ‹Geld und Magie – Deutung und Kritik der modernen Wirtschaft anhand von Goethes Faust›, die Mephistos Geldschöpfung als Fortsetzung der Alchemie mit anderen Mitteln deutet, erschloß er eine wenig bekannte Seite Goethes.


Prof. Dr. Dieter Birnbacher

Prof. Dr. Dieter Birnbacher ist 1946 in Dortmund geboren. Er studierte Philosophie, Anglistik und Allgemeinen Sprachwissenschaft in Düsseldorf, Cambridge und Hamburg. B. A. (Cambridge) 1969, Promotion (Hamburg) 1973, Habilitation (Essen) 1988. Tätigkeit als Wiss. Assistent an der Pädagogischen Hochschule Hannover und als Akademischer Rat an der Universität Gesamthochschule Essen. Von 1974 bis 1985 Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Umwelt Gesellschaft Energie an der Universität Essen (Leitung: Klaus Michael Meyer Abich).Von 1993 bis 1996 Professor für Philosophie an der Universität Dortmund, ab 1996 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
1. Vizepräsident der Schopenhauer-Gesellschaft e. V., Frankfurt/M. Mitglied der Ständigen Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer. Mitglied der Zentralen Kommission Somatische Gentherapie der Bundesärztekammer. Mitglied der Schriftleitung der Zeitschrift "Ethik in der Medizin". Mitglied der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Hauptarbeitsgebiete: Ethik, Angewandte Ethik, Anthropologie

Dr. Jürgen Borchert
Dr. Jürgen Borchert ist 1949 geboren. Er studierte Jura, Soziologie und Politologie in Freiburg, Genf und Berlin. Sein Erstes und Zweites Staatsexamen in Jura machte er1974 und 1978. Von 1978 bis 1983 war Borchert wissenschaftlicher Assistent an der Freien Universität Berlin (FB Rechtswissenschaft/Arbeits- und Sozialrecht) und an der Universität Bremen (FB Informatik). 1980 wurde er als Rechtsanwalt zugelassen. 1983 wechselte er  in die hessische Sozialgerichtsbarkeit und seit 1986 ist er Richter am Landessozialgericht in Darmstadt. Er hat verschiedene Lehraufträge u.a. für den Bundestagsausschuß für Arbeits- und Sozialordnung, für die Bundestagsfraktion der Grünen sowie die Mittelstandsvereinigung von CDU/CSU. Des weiteren hat er langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten in den Bereichen Strafvollzug, Jugendwohngemeinschaften, psychische Rehabilitierung. Gründungsmitglied der neuen Richtervereinigung. Unter seinen Buchveröffentlichungen ist z.B.: Die Berücksichtigung langjähriger Kindererziehung im Recht der gesetzlichen Rentenversicherung, Ein Beitrag zur Rentenreform, 1981.

Prof. Dr. Luc Bovens
Der belgische Professor Luc Bovens studierte an der Katholieke Universiteit Leuven  Sozialwissenschaften bevor er zur University of Minnesotta in Minneapolis wechselte. Dort erhielt er 1990 seinen PhD in Philosophie . Von 1990 bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der University of Colorado in Boulder. Er leitete von 2002 bis 2005 die Forschungsgruppe Philosophy, Policy and Modelling an der Universität Konstanz. Die Forschungsarbeit wurde von der Humboldt Stiftung durch ein Sofja Kovalevskaja Stipendium unterstütz. Im Moment arbeitet er am Fachbereich für Philosophie, Logik und Methodik an der London School of Economics and Political Science. Dort koordiniert er das Masterprogramm Philosophy and Public Policy. Er war einer der Herausgeber der Zeitschrift Economics and Philosophy.

Prof. Dr. Louis Chauvel
Prof. Dr. Louis Chauvel ist 1967 geboren, studierte an der Ecole Nationale de la Statistique et de l’Administration Economique und erlangte 1990 den Master. 1997 promovierte er mit Auszeichnung zum Doktor der Sozialwissenschaften an der Universität Lille. 2003 habilitierte er am Institut d’Etudes Politiques de Paris, wo er nunmehr Professor ist. Seine Spezialgebiete sind die Analyse von Sozialstrukturen und die Veränderungen zwischen Generationen. Seit 2003 ist Prof. Dr. Chauvel Mitglied im „International Social Survey Program (ISSP). Außerdem ist er verantwortlich für das Forschungsnetzwerk „classes, inégalités, fragmentations“ der Association française de Sociologie (AFS). Seit 2005 ist Prof. Dr. Chauvel Generalsekretär der European Sociological Association sowie Mitglied des Exekutivkommitees  der International Sociological association (ISA).

Prof. Dr. Claus Dierksmeier
Prof. Dr. Claus Dierksmeier ist 1971 geboren. Er studierte von 1990-1995 in Hamburg Philosophie, Theologie und Rechtswissenschaft und promovierte 1997 in Hamburg über Kants Religionsphilosophie. In Jena habilitierte er 2002 und ist jetzt Professor am Stonehill College in Easton (Boston), Mas. USA. Seine Buchveröffentlichungen haben ihren Schwerpunkt in der Rechts- und Sozialphilosophie des Deutscher Idealismus. Aktuell konzentriert sich seine Forschung auf den Freiheitsbegriff in der Wirtschaftstheorie und ethische Fragen im Rahmen der Globalisierung. Nach einem Wechsel ins Department for Business Administration und der Verleihung des Ehrentitels "Distinguished Professor for Globalization Ethics" in Boston, kehrte Claus Dierksmeier 2012 nach Deutschland zurück als Direktor des von Hans Küng begründeten Weltethos-Instituts an der Universität Tübingen.

Prof. Dr. Hans-Peter Dürr
Prof. Dr. Hans-Peter Dürr  ist 1929 in Stuttgart geboren. Er promovierte nach dem Studium der Physik in Stuttgart (Dipl.-Phys. 1953) an der Universit of California in Berkeley bei Edward Teller (Ph.D. 1956), habilitierte sich 1962 an der Universität München. Anschließend folgten Tätigkeiten als Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Werner Heisenberg 1958-1976, als Gastprofessor in Berkeley, Kalifornien und Madras, Indien (1962), als Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik (1963) und als Apl. Professor an der Universität München (1969). Er war Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik (1978-1980) und des Werner-Heisenberg-Instituts für Physik (1971, 1978-1980, 1987-1992), stellvertretender geschäftsführender Direktor des  Max-Planck-Instituts für Physik (Werner-Heisenberg-Institut) (1972-1977, 1981-1986, 1993-1995)Emeritierung 1997.

Dr. Reinald Eichholz
Dr. Reinald Eichholz  ist 1939 geboren. Er studierte zunächst Rechts- und Staatswissenschaften. Danach war er von 1968 bis 1971 Richter am Amts- und Landgericht. Von 1971 bis 1989 war er Leiter der Koordinierungsstelle für Fragen der Familienpolitik der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und von 1998 bis 2002 schließlich deren Kinderbeauftragter. Dr. Eichholz ist unter Anderem Mitglied im Deutschen Komitee für Unicef, Mitglied der Koordinierungsgruppe der National Coalition für die Umsetzung der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland, Mitglied des Kuratoriums des Deutschen Kinderhilfswerks, Mitglied im Verwaltungsrat der Kindernothilfe, Duisburg, Mitglied des Kuratoriums der Zukunftsstiftung Bildung der Gemeinnützigen Treuhandstelle Bochum und Mitglied des Vorstandes der Yehudi-Menuhin-Stiftung Deutschland.

Prof. Dr. Detlev Ganten
Prof. Dr. Detlev Ganten ist 1941 in Lüneburg geboren und studierte von 1962 bis 1968 Medizin in Würzburg, Montpellier und Tübingen. 1968 promovierte er. Von 1969 bis 1973 schloss sich ein Forschungsaufenthalt am Clinical Research Institute in Montréal (Kanada) an. 1970 erhielt er seine Approbation als Arzt, 1973 den Doctor of Philosophy (PhD) an der McGill University in Montréal.
Von 1973 bis 1991 arbeitete Detlev Ganten am Pharmakologischen Institut der Universität Heidelberg und habilitierte dort 1974. Im Jahr 1975 erhielt er ebenfalls in Heidelberg eine Professur und seit 1978 ist er Facharzt für Pharmakologie und Klinische Pharmakologie.
1991 war er Gründungsdirektor des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, einer Einrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. 1993 übernahm er außerdem den Lehrstuhl für klinische Pharmakologie in der Charité. Vom 15. Februar 2004 bis zum 1. September 2008 war er Vorstandsvorsitzender der Charité.

Prof. Dr. Edeltraud Günther
Prof. Dr. Edeltraud Günther ist 1965 geboren und leitet seit 1996 den Lehrstuhl für Betriebliche Umweltökonomie an der TU Dresden. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und schloss daran ein Sprachstudium an der Université de Genève an. Nach ihrer Doktorabeit zum Thema „Ökologieorientiertes Controlling“ spezialisierte sie sich in der Forschung unter anderem auf die Bereiche Umweltleistungsmessung (auf Produkt- und Prozessebene) und umweltfreundliche Beschaffung. Unter ihrer Leitung führte die TU Dresden ein Umweltmanagement nach EG-Öko-Audit-Verordnung ein, das mittlerweile seit 2002 regelmäßig validiert wird. Seit 2005 ist sie Gastprofessorin an der University of Virginia.

Dr. Hildegard Hamm-Brücher
Dr. Hildegard Hamm-Brücher ist 1921 in Essen geboren und begann 1939 ein Chemiestudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie war Angehörige des weiteren Widerstandskreis um die "Weiße Rose" der Geschwister Scholl und arbeitete im selben Labor wie der Student Leipelt (1943 nach der Münchner Flugblattaktion von den Nazis hingerichtet). 1945 promovierte sie in organischer Chemie beim Nobelpreisträger Heinrich Wieland. 1945 bis 1948 war sie wissenschaftliche Redakteurin bei der "Neuen Zeitung" in München und beschäftite sich mit deutschen Schul- und Hochschulfragen. Seit Mai 1948 ist sie FDP-Mitglied. 1949 war sie eine der Mitbegründerinnen der Zeitschrift "Lebendige Erziehung". September 1949 bis Mai 1950 studierte sie  an der Havard University mit einem Stipendium. 1948 bis 1954 ist sie FDP-Stadträtin in München, 1950 bis 1966 Mitglied des Bayerischen Landtags, 1963 bis 1976 Mitglied des Bundesvorstandes der FDP, 1969 bis 1972 Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, 1972 bis 1976 Fraktionsvorsitzende der FDP im Bayerischen Landtag, 1972 bis 1976 Stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Ende 1976 parlamentarische Staatssektretärin mit dem Titel "Staatsminister" im Auswärtigen Amt. 1981 wird sie  zur Koordinatorin für die deutsch-amerikanischen Kulturbeziehungen ernannt. Im September 1989 erklärte Hamm-Brücher ihr Ausscheiden aus der aktiven Politik zum 1. Januar 1991. Am15. Oktober 1993 wird sie zur Bundespräsidentschafts-kandidatin der FDP ernannt, die Wahl am 23. Mai 1994 gewann jedoch Roman Herzog. Sie bekam folgende Auszeichnungen: 1966 Wolfgang-Döring-Medaille 1981 "München leuchtet" in Gold 1982 Ehrendoktorwürde der Universität Lima 1984 Wilhelm-Leuschner-Staatsmedaille 1989 Bayerische Verfassungsmedaille in Gold 1991 Goldene Ehrenbürgermedaille der Stadt München (Hildgard Hamm-Brücher war die erste und bisher einzige Frau, die diese Medaille erhalten hat)1992 Buber-Rosenzweig-Medaille 1993 Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband.

Prof. Dr. Karl Heinz Hausner
Prof. Dr. Karl Heinz Hausner ist 1969 geboren. Er studierte nach einer Lehre zum Bankkaufmann Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule der Deutschen Bundesbank und Volkswirtschaftslehre an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Von 2000 bis 2003 war er Mitarbeiter der Abteilung Projektfinanzierung der UmweltBank AG in Nürnberg. 2003 promovierte er an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt über den bundesstaatlichen Finanzausgleich. Im akademischen Jahr 2003/04 war er Lektor für das Fach „Europäische Integration“ an der Universität Györ in Ungarn, gefördert von der Robert Bosch-Stiftung. 2004 vertrat er das Fach „Europäische Geldpolitik“ an der Frankfurt School of Finance and Management. Seit 2005 Professur für Wirtschaftswissenschaften, insbesondere Volkswirtschaftslehre an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Mannheim. Seit 2012 ist er zudem Sachverständiger des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

Dr. Uwe Jean Heuser
Dr. Uwe Jean Heuser ist 1961 geboren und seit 1992 Redakteur der ZEIT, bei der er seit 2000 das Wirtschaftsressort leitet. Von 1982 bis 1988 studierte Heuser Wirtschaft und Politik an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. In dieser Zeit studierte er mit Hilfe eines DAAD-Stipendiums auch an der Universität von Californien in Berkeley. Ab 1989 arbeitete er in der Industrieberatung bei McKinsey & Co und ab 1990 an verschiedenen Forschungsprojekten für die Bayerische Vereinsbank in Paris. Als ein McCloy Scholar erhielt er einen Master of Public Administration an der Harvard Universität. 1992 promovierte er an der Albertus-Magnus-Universität in Köln. 1995 war er Visiting Professor am Department of Communications der New York University. Heute unterrichtete er unter anderem an der Universität St. Gallen. Dr. Uwe Jean Heuser ist Autor zahlreicher Bücher u.a. Tausend Welten - Die Auflösung der Gesellschaft im digitalen Zeitalter, Berlin Verlag, Berlin, 1996. Das Unbehagen im Kapitalismus - Die neue Wirtschaft und ihre Folgen, Berlin Verlag, Berlin, 2000.

Prof. Dr. Vittorio Hösle
Prof. Dr. Vittorio Hösle ist 1960 in Mailand geboren. 1977 legte er das Abitur ab (die neunte und elfte Klasse übersprang er) und begann, gefördert von der Bayerischen Begabtenförderung und der Studienstiftung des deutschen Volkes, im WS 1977/78 das Studium der Philosophie, Allgemeinen Wissenschaftsgeschichte und Klassischen Philologie an der Universität Regensburg. Vom WS 1978/79 bis zum WS 1979/80 und vom SS 1981 bis zum WS 1981/82 studierte Vittorio Hösle in Tübingen (wo er das Studium der Indologie begann), das SS 1980 in Bochum, das WS 1980/81 in Freiburg i.Br. Im Juni 1986 wurde er Privatdozent für das Fach Philosophie an der Universität Tübingen. Von September bis Dezember 1986 lehrte er als Visiting Assistant Professor an der New School for Social Research in New York. Das WS 1989/90 verbrachte Herr Vittorio Hösle als Gastprofessor für Philosophie an der Universität Ulm. Seit 1989 hält er Seminare für Führungskräfte aus der Wirtschaft. Prof. Hösle ist zurzeit Professor an der University of Notre Dame in den USA.

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann
Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Jahrgang 1944, studierte Soziologie, Psychologie und Pädagogik an den Universitäten Freiburg, Berkeley (USA) und Münster und promovierte mit einer Arbeit aus der Schulforschung. 1975 habilitierte er sich mit der Schrift „Erziehungssystem und Gesellschaft“ und übernahm anschließend eine Professur für empirische Bildungs- und Sozialisationsforschung an der Universität Essen.
Im Jahr 1994 wechselte Klaus Hurrelmann an der Universität Bielefeld in die neu eingerichtete Fakultät für Gesundheitswissenschaften und amtierte viele Jahre lang als Gründungsdekan. Er fungierte bis 2007 als Direktor des „Collaborating Research Center for Health in Adolescence“ im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und leitete den deutschen Teil der Studie „Health Behaviour in School Children HBSC“. 1990 nahm er eine Gastprofessur für Soziologie an der New York University und 1999 eine Gastprofessur für Gesundheitswissenschaften an der University of California in Los Angeles wahr.
Seit 2007 leitet er das dem von ihm mit begründete „Institut für Gesundheits- und Bildungsforschung (igb)“ in Berlin. 2009 wechselte Klaus Hurrelmann als Senior Professor of Public Health and Education an die Hertie School of Governance in Berlin. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Verbindung von Familien- und Bildungspolitik mit Ansätzen der Sozial- und Gesundheitspolitik, um umfassende Interventionsstrategien  zur Prävention von sozialen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Prof. Hurrelmann ist Herausgeber der Shell-Jugendstudien.

Prof. Dr. Hartmut Kreikebaum
Prof. Dr. Hartmut Kreikebaum ist 1934 in Werdohl, Westfalen geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität zu Köln und an der der Ludwig Albert Universität in Freiburg i.Br.. Unter anderem studierte er auch an der Harvard University Verwaltungswissenschaften. Heute ist er Leiter des Instituts für Internationale Unternehmensführung und Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Management II an der EUROPEAN BUSINESS SCHOOL. Seine Forschungsschwerpunkte sind Internationales Management, Strategisches Management und Unternehmensethik. Er ist ferner in beratender Funktion für Industrieunternehmen sowie in der Aus- und Weiterbildung von internationalen Führungskräften tätig.

Dr. Annette Lepenies
Dr. Annette Lepenies, Dipl.-Psych., ist Lehrerin und Psychotherapeutin und hat Wissenschaftsausstellungen kuratiert, wie z.B. "Alt & Jung. Das Abenteuer der Generationen" und viele Intergenerationen-Projekte gegründet und gefördert. Sie arbeitet ehrenamtlich in unterschiedlichen Funktionen, um die Situation der schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft, nämlich die bildungsarmer, sozial schwacher Kinder und ihrer Eltern, zu verbessern. Dazu gehört die Gründung und Verbreitung der Early Excellence-Centres in Deutschland. Sie ist u. a. Mitglied im Kuratorium der Heinz und Heide Dürr-Stiftung, im Kuratorium für JeKi (Jedem Kind ein Instrument) der Kulturstiftung des Bundes und in der Zukunftskommission 2025 für NRW.

Dr. Gisela Meister-Scheufelen
Dr. jur. Gisela Meister-Scheufelen war Bürgermeisterin in der Stadt Ludwigsburg, anschließend Präsidentin des Landesgewerbeamtes Baden-Württemberg, einer staatlichen Einrichtung für die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen. Sie war Abgeordnete des Landtages Baden-Württemberg und Vorsitzende der Enquetekommission "Situation mittelständischer Unternehmen, insbesondere Familienunternehmen". Danach war sie als Staatssekretärin für Wirtschaft und Technologie im Land Berlin tätig. 2002 übernahm sie die Leitung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg und war Vorsitzende des AK "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder". 2007 wechselte sie als Ministerialdirektorin und Amtschefin in das Finanzministerium Baden-Württemberg, dem sie bis Ende Mai 2011 angehörte. Sie ist Lehrbeauftragte des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Konstanz. Sie forscht und publiziert zum Thema Staatsverschuldung und Schuldenbegrenzungsregeln. 

Mihajlo D. Mesarovic

Mihajlo D. Mesarovic wurde 1928 in Jugoslavien geboren. 1951 machte er seinen M.S. an der Fakultät für Elektroingenieurswesen der Universität Belgrad. 1955 promovierte er dort. 1958 wurde er Sloane Post-Doctoral Fellow am MIT.
Mesarovic hatte akademische Positionen an der Universität Belgrad und an der Case Western Reserve University inne, wo er Direktor des Systems Research Centers wurde. Seit 1978 ist er Cady Staley Professor of Systems Engineering and Mathematics.
Er hat in mehr als 60 Ländern gelehrt, Regierungen und internationale Organisationen zu mehreren Themen beraten, und extensiv publiziert. Er war außerdem Gründer des 'Mathematical Theory of General Systems' Journals im Springer Verlag.
1999 wurde er von UNESCO Generaldirektor Federico Mayor zum wissenschaftlichen Beirat für globalen Wandel ernannt.
2003 erhielt er den Hovorka Prize der Case Western Reserve University für ausergewöhnliche Leistungen. 2005 erhielt er den USA Club of Rome Lifetime Achievement Award bei den Vereinten Nationen.

Prof. Dr. Meinhard Miegel
Prof. Dr. Meinhard Miegel wurde im Jahre 1939 in Wien geboren, studierte Philosophie, Soziologie und Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main, Freiburg i.Br. sowie Washington und promovierte 1969 im Fach Rechtswissenschaften. Nach einer vierjährigen Tätigkeit als Syndikusanwalt bei der Firma Henkel wurde er Mitarbeiter des damaligen Generalsekretärs der CDU Kurt Biedenkopf und war ab 1975 Leiter der Hauptabteilung Politik, Information und Dokumentation der Bundesgeschäftsstelle der CDU. Noch bis Juni dieses Jahres steht Miegel dem 1977 durch ihn und Kurt Biedenkopf gegründeten Think Tank "Institut für Wirtschaft und Gesellschaft" (IWG BONN) vor, bevor dieser zeitgleich aufgelöst wird. Seit Ende 2006 ist Miegel Vorstandsvorsitzender der neuen "Denkwerk Zukunft – Stiftung kulturelle Erneuerung", deren Aufgabe es ist, an der Entwicklung und Verbreitung einer verallgemeinerungs- und zukunftsfähigen Kultur in der westlichen Welt mitzuwirken.

Prof. Dr. Hubertus Müller-Groeling
Prof. Dr. Hubertus Müller-Groeling ist 1929 in Ostpreußen geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur, einer Lehre als Industriekaufmann in Bremen und einem Studium der Wirtschaftswissenschaft in Heidelberg war er Universitätsassistent an den Instituten für Sozial- und Wirtschaftspolitik in Saarbrücken und für theoretische Volkswirtschaftslehre in Kiel. Seit 1970 arbeitete er am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, zunächst als Leiter einer Forschungsgruppe, später als Abteilungsleiter und Schriftleiter der Zeitschrift "Weltwirtschaftliches Archiv" und der "Kieler Studien", schließlich als Vizepräsident des Instituts. Seit 1995 befindet er sich im Ruhestand.
Hubertus Müller-Groeling ist Mitglied des Stiftungsvorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung, Vorsitzender des Auswahlausschusses der Begabtenförderung der Stiftung und Vorsitzender des Beirats der Herbert Giersch Stiftung. 


Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin

Julian Nida-Rümelin ist 1954 geboren und entstammt einer Münchner Künstlerfamilie. Er studierte Philosophie, Physik, Mathematik und Politikwissenschaft, wurde in Philosophie bei dem Wissenschaftstheoretiker Wolfgang Stegmüller promoviert, war dann wissenschaftlicher Assistent in München und habilitierte sich dort 1989 an der philosophischen Fakultät. Nach einer Gastprofessur in den USA übernahm Nida-Rümelin zunächst (1991-1993) einen Lehrstuhl für Ethik in den BioWissenschaften an der Universität Tübingen und dann (1993-2003) einen Lehrstuhl für Philosophie an der Universität Göttingen. Zum Sommersemester 2004 wechselte er auf einen Lehrstuhl für politische Theorie und Philosophie an die Ludwig Maximilians Universität München.
In den Jahren 1998 bis 2000 war Nida-Rümelin Kulturreferent der LHS München und in den Jahren 2001 und 2002 als Kulturstaatsminister Mitglied der Bundesregierung. Im September 2008 wurde er zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (2009 bis 2011) gewählt.

Prof. Dr. Claus Offe

Prof Dr. Claus Offe ist 1940 in Berlin geboren. Er  studierte Soziologie, Volkswirtschaft, Philosophie an der Universität Köln und an der Freien Universität Berlin.1965 erwarb er sein Diplom in Soziologie an der FU Berlin.
Er war Assistent am Soziologischen Seminar (Institut für Sozialforschung) an der Universität Frankfurt (Lehrstuhl J. Habermas) und promovierte 1968 zum Dr. rer. pol. (Dissertation: "Leistungsprinzip und industrielle Arbeit") an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Frankfurt
Des weiteren habilitierte er 1973 im Fachbereich Politikwissenschaft an der Universität Konstanz.
Er hatte  eine Professur an der Uni Bielfeld, an der Uni Bremen und an der Humboldt Universität in Berlin.  Seit 2005 gehört er zum Professorium der Hertie School of Governance in Berlin. 
Er hat zahlreiche Forschungsaufenthalte und Fellowships in den USA, den Niederlanden und Australien.

Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher
Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher ist 1950 in Aachen geboren. Er promovierte 1974 an der RWTH Aachen in Mathematik. Seine zweite Promotion schloss er 1976 in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Karlsruhe ab. Seine Habilitation in Mathematik erfolgte 1982 an der RWTH Aachen. Er ist Vorstandsvorsitzender und wissenschaflicher Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, FAW, Ulm, dass in Oktober 1987 als Deutschlands erstes eigenständiges Institut für Künstliche Intelligenz (KI) gegründet wurde. Zu den zahlreichen Veröffentlichungen von Prof. Dr. Dr. Radermacher zählen u.a. "Menschenbild und Überbevölkerung, erschienen in: Wissensverarbeitung und Gesellschaft, 1992, Band 4 "Menschenbild und Überbevölkerung," S 43-68 :Chancen und Risiken von Innovationen am Beispiel der Automatisierung von Kognitionsleistungen, Technical Report des ÖFAI, 1995 und "Bewältigung des Wandels" (eine Broschüre, die den Wandel und die kommenden Herausforderungen beschreibt und dabei helfen will, diese zu bewältigen).


Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen

Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen ist 1957 geboren. Er studierte in Kiel, Berlin und Aarhus (Dänemark) Volkswirtschaftslehre und promovierte bzw. habilitierte sich in diesem Fach an der Universität Kiel. Zahlreiche Auslandsaufenthalte führten ihn u.a. in die USA aber auch immer wieder in die skandinavischen Länder. Heute ist er Professor für Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg (80%) und Professor (20%) an der Universität Bergen, Norwegen. Seine Schwerpunkte liegen auf den Fachgebieten Finanzwissenschaft, Sozialpolitik und Makroökonomie. Im Besonderen setzt er sich für die Einführung der sog. Generationenbilanzierung ("general accounting") in Deutschland ein. Dabei handelt es sich um eine in Deutschland und den USA bereits etablierte Form der volkswirtschaftlichen Rechnungslegung.

Dr. Wolfgang Reinicke
Dr. Wolfgang Reinicke studierte am Queen Mary College of London University, an der Johns Hopkins University in Baltimore und promovierte an der Yale University. Er ist Direktor des Global Public Policy Institute (GPPi) in Berlin/Genf und Managing Director von galaxar s.a. in Genf.
Beruflich ist Wolfgang Reinicke ein Grenzgänger zwischen Wirtschaft, Think Tanks und internationalen Organisationen: Er arbeitete fast ein Jahrzehnt als Senior Scholar bei der Brookings Institution in Washington D. C., wo er 1998 sein Buch Global Public Policy. Governing Without Government? veröffentlichte. Als Senior Economist in der Strategieabteilung der Weltbank (1998-2000) war er an der Neuausrichtung der Weltbank unter dem damaligen Präsidenten Jim Wolfensohn maßgeblich beteiligt. Für den damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan erstellte er 1999 im Rahmen des Global Public Policy Project die Studie Critical Choices. 2005 veröffentlichte er Business UNUsual. Facilitating UN Reform Through Partnerships.

Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber
Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber ist 1950  in Ortenburg Bayern geboren. Er studierte bis 1976 an der Universität Regensburg Physik und Mathematik. Im Jahr 1976 promovierte er mit dem Thema First-Principles-Bandstruktur von Kristallelektronen im homogenen Magnetfeld und Überprüfung der Peierls-Onsager-Hypothese in theoretischer Physik .1985 habilitierte er sich an der Universität Oldenburg. Als Stipendiat im Heisenberg-Programm war er von 1987/1988 als Gastprofessor an der University of California, Santa Cruz in den USA tätig.
1989 kehrte er zurück nach Oldenburg als Professor für theoretische Physik am dortigen Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), das er später als Direktor leitete. 1991 übernahm er als Gründungsdirektor die Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Von 2001 bis 2005 war er als wissenschaftlicher Direktor am Aufbau des Tyndall Centre for Climate Change Research in Norwich beteiligt und fungiert dort seither als "Distinguished Science Advisor".
Neben seiner Tätigkeit am PIK ist er Professor für Theoretische Physik an der Universität Potsdam und war bis zum Jahr 2009 Visiting Professor an der Oxford University. Er ist seit 1992 eines der neun Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und seit 2009 erneut Vorsitzender dieses Gremiums. Im Jahr 2007 wurde er während der G8- und EU-Ratspräsidentschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum wissenschaftlichen Chefberater der Bundesregierung in Fragen des Klimawandels und der internationalen Klimapolitik ernannt. Als Mitglied der Sachverständigengruppe „Energie und Klimawandel“ berät er den Präsidenten der EU-Kommission Barroso.
Als einer der ersten Wissenschaftler in Deutschland forderte Schellnhuber nachhaltige Lösungen des Klimaproblems ein. Aufsehen erregte Schellnhuber zuletzt auch als Initiator des Potsdamer Nobelpreisträgersymposiums "Global Sustainability - A Nobel Cause", auf dem im Oktober 2007 von 15 Nobelpreisträgern das so genannte Potsdam Memorandum zur Klimastabilisierung, Energiesicherheit und nachhaltigen Entwicklung formuliert wurde.

Prof. Dr. Uwe Schneidewind
Prof. Dr. Uwe Schneidewind ist 1966 geboren. Er studierte von 1986 bis 1991 Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Köln und HEC, Paris. Nach dem Abschluss als Diplom-Kaufmann 1991 war er als Berater bei der strategischen Unternehmensberatung Roland Berger&Partner tätig. Von 1992 bis 1997 war er Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen, dort promovierte er 1995 zum Dr. oec. Seit der Habilitation 1998 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Produktionswirtschaft und Umwelt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie Wissenschaftlicher Koordinator des Studiengangs "Diplom-Ökonom mit ökologischem Schwerpunkt". Von 1997 bis 1999 war er Vorsitzender der VÖW. Seit 2010 ist Prof. Schneidewind Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie GmbH.


Prof. Dr. Wolfgang Seiler

Prof. Dr. Wolfgang Seiler ist 1940  in Remscheid geboren. Nach dem Studium (Meteorologie und Luftchemie) und der Promotion in Mainz habilitierte er sich 1980 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Neben seiner dortigen Lehrtätigkeit von 1980 bis 1992 leitete er unter anderem von 1986 bis 2001 als Direktor das Frauenhofer-Institut für Atmosphärische Umweltforschung in Garmisch-Patenkirchen und war von 2002 bis 2007 Direktor des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung im Forschungszentrum Karlsruhe. Daneben war er Mitglied zahlreicher Kommission des 11. Deutschen Bundestages "Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre" von 1987-1991, des wissenschaftlichen Beirats der Leipziger Messe "Zerratec" von 1992 bis 2002 und ist seit 2000 Mitglied des Sachverständigenkreises für Globale Umweltaspekte (GUA) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Derzeit ist er Honorarprofessor an der Universität Augsburg.


Prof. Dr. Dr. Udo E. Simonis

Prof. Dr. Dr Udo E. Simonis ist 1937 in der Nähe von Koblenz geboren...1959-1963 studierte er Wirtschafts und Sozialwissenschaften an den Universitäten Mainz,Wien und Freiburg. Er hatte 1963 das Diplom Volkswirt Examen an der Universität Freiburg abgeschlossen. 1963-1964 war Simonis wissenschaftlicher Redakteur an der Forschungsstelle für Weltzivilisation in Freiburg. In den Jahren 1964-1967 nahm er als  wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Wirtschaftspolitik in der Universität Kiel teil.1981/82 promovierte er. Er war persönlicher Berater des Präsidenten von Zambia, Dr. Kenneth D. Kaunda von 1967-1969. 1974 wurde er zum Professor für Ökonomie an der Technischen Universität Berlin ernannt. 1988 wurde er zum Forschungsprofessor für Umweltpolitik vom Wissenschaftszentrum Berlin ernannt. 1988-1993 war er Mitglied des Committee for Development Planning der Vereinten Nationen. Im Juli 1992 erhielt er einen Ruf auf einen Lehrstuhl an der Universität - Gesamthochschule - Essen, den er auch annahm. Das Wintersemester 1992/93 verbrachte er als Gastprofessor der Abteilung für  Umweltnaturwissenschaften der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Im  Dezember 1995 war er Humboldt-Professor der Universität Ulm. 2003 hatte er eine Ehrenpromotion zum Dr. rer. nat. an der Universität Lüneburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind:
Ökologischer Strukturwandel von Wirtschaft und Gesellschaft und Internationale Umweltpolitik (Weltumweltpolitik). Derzeit forscht Prof. Simonis am Wissenschaftszentrum Berlin zu Umweltpolitik.

Robert Unteregger
Robert Unteregger ist Mitgründer der Schweizer Stiftung Zukunftsrat, die sich für die Einrichtung sogenannter Zukunftsräte in Schweizer Kantonen einsetzt. 2009 erhielt er für seine Arbeit den Profax Preis der Profax Stiftung.

Fritz Vahrenholt
Fritz Vahrenholt ist 1949 in Gelsenkirchen-Buer geboren. Er war von 1991 bis 1997 Umweltsenator in Hamburg. 1998 wechselte er in die Industrie und war bis 2001 im Vorstand der Deutschen Shell. 2001 wechselte er auf den Vorstandsvorsitz der REpower Systems AG und blieb dort bis 2007. Seit Februar 2008 ist er Vorstandsvorsitzender des RWE-Tochterunternehmens RWE Innogy. Vahrenholt ist seit 1999 Honorarprofessor an der Universität Hamburg im Fachbereich Chemie.

Prof. Dr. Werner Weidenfeld
Prof. Dr. Werner Weidenfeld ist 1947 in Cochem an der Mosel geboren. Er  studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie an der Universität Bonn.
Er promovierte zum Dr. phil. mit einer Dissertation über die Englandpolitik Gustav Stresemanns und habilitierte im Fach Politikwissenschaft mit einer Arbeit über die deutsche Europapolitik in der Ära Adenauer
Er war Professor für Politikwissenschaft an der Universität Mainz und Professeur associé an der Sorbonne in  Paris
Des weiteren war er 1987-1999 Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit
Seit 1995 ist er Inhaber der Lehrstuhls für Politische Systeme und Europäische Einigung an der Universität München und Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung (CAP)
Er ist außerdem noch in zahlreichen Gremien und Funktionen im In- und Ausland tätig: U.a. ist er Mitglied des Vorstands der Bertelsmann Stiftung (Gütersloh); Mitglied im Advisory Board des Europa-Zentrums von RAND (Santa Monica).
Er ist Herausgeber der Zeitschrift "Internationale Politik" und assoziiertes Mitglied des "Club of Rome".
Unter seinen zahlreichen Veröffentlichungen ist z.B.:
Die junge Generation und die europäische Einigung, Bonn 1989 (zusammen mit Melanie Piepenschneider) hervorzuheben.
Seit 2000 ist er ständiger Gastprofessor an der Remnin Universität Peking.

Stephanie Weis-Gerhardt
1950 geboren,  M.A. in Vergleichender Literaturwissenschaft. Ab 1977 ökologisch  politisiert durch die Verantwortung meinem Sohn gegenüber, wurde ich Umweltaktivistin. Seitdem bin ich eine  „Self-made Woman“ mit einem patchwork Leben:
8 Jahre Grüne Politik mit Schwerpunkt Ökologie. 13 Jahre Programm Manager einer privaten Deutschen Stiftung mit Schwerpunkt Dematerialisierung und Mitglied in internationalen Netzwerken mit Schwerpunkt Systemdenken und Nachhaltigkeit.
Seit 4 Jahren selbständig durch die Gründung von 4links-consulting (NGO) mit Schwerpunkt auf Resilience, gesellschaftlicher Strukturveränderung und Vernetzung im Bereich der Nachhaltigkeit.

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker
Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker ist 1939 in Zürich geboren. Er ist Mitglied des Club of Rome und Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie. Er promovierte 1969, war von 1972-1975 ordentlicher Professor für Interdisziplinäre Biologie an der Universität Essen.1989 wurde er gemeinsam mit der norwegischen Ministerpräsidentin Gro Brundtland erster Preisträger des italienischen Premio De Natura; 1996 war er Preisträger der WWF Conservation Medal. 2009 erhielt er das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und 2011 den Theodor-Heuss-Preis der Theodor-Heuss-Stiftung. Er schrieb unzählige Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften, Konferenzdokumentationen. Autor zahlreicher Bücher, darunter "Erdpolitik: Ökologische Realpolitik an der Schwelle zum Jahrhundert der Umwelt" (Darmstadt 1989)" und "Faktor Vier: Doppelter Wohlstand  halbierter Naturverbrauch (München 1995)"