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Wir haben inzwischen Zusagen für die Jurymitgliedschaft von Herrn Prof. Dr. Jun von der Universität Trier, Herrn Prof. Dr. Jesse von der TU Chemnitz, Herrn Prof. Dr. Frank Decker von der Universität Bonn, Frau PD Dr. Reichart-Dreyer von der FU Berlin und Herrn Prof. Dr. Schmid von der Universität Tübingen erhalten.
Hier die Kurzbiographien der Juroren in alphabetischer Reihenfolge:
Prof. Dr. Frank Decker studierte Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre, Publizistik und Öffentliches Recht an den Universitäten Mainz und Hamburg. Von 1989 bis 2001 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent und Oberassistent am Institut für Politikwissenschaft der Universität der Bundeswehr in Hamburg. 1993 erfolgte die Promotion, 1999 seine Habilitation. Seit November 2001 ist er Professor am Seminar für Politische Wissenschaft der Universität Bonn. Von März 2002 bis Juni 2005 war er Geschäftsführender Direktor des Seminars.
Prof. Dr. Eckhard Jesse studierte Politikwissenschaft und Geschichtswissenschaft. Er war Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung und von 1978 bis 1983 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Trier. 1982 verfasste er seine Dissertation zu der Gestaltung des Wahlrechts in der Bundesrepublik Deutschland. 1983-1989 war er Hochschulassistent an der Universität Trier, wo er 1989 habilitierte. Nach einigen Lehrstuhlvertretungen ist er seit 1993 Professor an der TU Chemnitz, wo er den Lehrstuhl für politische Systeme und politische Institutionen inne hat. Seit 2007 ist er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft.
Prof. Dr. Uwe Jun ist
Universitätsprofessor der Politikwissenschaft für den Themenbereich
westliche Regierungssysteme und das Regierungssystem der Bundesrepublik
Deutschland an der Universität Trier. Von April 2004 bis März 2005
vertrat er die Professur für Vergleichende Politikwissenschaft und
Systemlehre an der Philosophischen Fakultät III der Universität
Würzburg. 1998 bis 2004 war er Wissenschaftlicher Assistent am
Lehrstuhl „Regierungssystem der Bundesrepublik
Deutschland/Innenpolitik“ der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen
Fakultät der Universität Potsdam. 1997 war er Research Fellow am
Weatherhead Center for International Affairs der Harvard University in
Cambridge/Ma./USA. Prof. Dr. Jun ist Sprecher des Arbeitskreises
Parteien der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft.
PD Dr. Ingrid Reichart-Dreyer, Privatdozentin am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin (Otto-Stammer-Institut), vertrat von 2007 bis 2008 den Lehrstuhl für Demokratieforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Von 2002 bis 2005 lehrte sie als Gastprofessorin an der Technischen Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Parteienforschung/CDU-Forschung/Programmatik, Demokratie, Menschenbild und Werte, Parlament und Regierung. Frauen in der Politik. Genderfragen hat sie von 2002 – 2004 als Sprecherin des AK Politik und Geschlecht nicht nur in der DVPW vertreten. 1999 habilitierte sie mit einer Arbeit zum Thema: „Macht und Demokratie in der CDU, dargestellt am Prozess und Ergebnis der Meinungsbildung zum Grundsatzprogramm 1994“ am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität, wo sie von 1966 bis 1970 studierte, 1976 promoviert wurde und von 1990 bis 1996 als Wissenschaftliche Assistentin arbeitete. Sie verband wissenschaftliche Arbeit mit Praxis in der Politikberatung als Assistentin der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin 1970 bis 1972 und 1984-1990.
Prof. Dr. Josef Schmid studierte ab 1978 Politikwissenschaft, Soziologie und Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz. 1990 promovierte er zum Thema "Die CDU. Organisationsstrukturen, Politiken und Funktionsweisen einer Partei im Föderalismus". Ab 1989 war er Wissenschaftlicher Assistent und Hochschuldozent an der Ruhr-Universiät Bochum für Vergleichende Regierungslehre und Angewandte Politikwissenschaft. 1996 habilitierte er zum Thema Wohlfahrtsverbände in modernen Wohlfahrtsstaaten. Seit April 1998 ist er Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen, wo er zur Zeit Studiendekan der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaft ist.
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