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Jugendwahl U18 PDF Drucken E-Mail

ImageDie Jugendwahl U18 begeistert Kinder und Jugendliche für Politik (PDF )

Neun Tage vor der „echten" Wahl sind deutschlandweit alle Menschen unter 18 Jahren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Am 13.09.2013 können bundesweit alle Kinder und Jugendlichen wählen. In einigen Bundesländern können Jugendliche bei Kommunalwahlen zwar schon ab 16 wählen, doch für eine Teilnahme an der Bundestagswahl ist ein Mindestalter von 18 Jahren vorgeschrieben. Anders bei U18: Diese Initiative ermöglicht es seit einigen Jahren auch Kindern und Jugendlichen, zu einer eigenen Bundestagswahl zu gehen. Die U18 Wahl hat zwar keinen direkten Einfluss auf die Zusammensetzung des neuen Bundestages, dennoch  ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre politische Meinung zu äußern und sie für demokratische Sachverhalte zu sensibilisieren. Für die kommende U18-Wahl im Herbst rechnen die Veranstalter mit einer sehr hohen Wahlbeteiligung.

Die Idee
Angefangen hat alles in Berlin: Vor 17 Jahren wurde hier die erste kleine U18-Wahl durchgeführt. Marcus Lehmann, der Gründungsvater des Projekts, erläutert die Entwicklung: „Wir haben U18 1996 in Berlin ins Leben gerufen, weil wir zeigen wollten, dass sich auch Kinder und Jugendliche für Politik interessieren. Aus der ursprünglich regionalen Initiative ist inzwischen die größte politische Bildungskampagne für Menschen unter 18 in Deutschland geworden, die von den führenden Kinder- und Jugendorganisationen Deutschlands unterstützt wird.“

Die Vorbereitung
Der Wahltag ist nur der Höhepunkt einer langfristigen, inhaltlichen Auseinandersetzung mit Politik. In den Wochen und Monaten zuvor können Kinder und Jugendliche in vielen spannenden Projekten erfahren, wie Demokratie funktioniert und was politisches Engagement bedeutet. Im Vorfeld der Wahl setzen sich junge Menschen unter anderem mit den Programmen der Parteien sowie den Wahlversprechen der Politiker/-innen auseinander, zum Beispiel im Rahmen von Jugendparlamenten, in Jugendgruppen oder bei Schulprojekttagen. Hier haben sie eine Plattform für aktuelle politische Diskussionen über Klimaschutz, Bildungspolitik, Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche vor Ort oder andere Themen, die sie interessieren.
Aber es wird nicht nur geredet, sondern auch etwas getan. Oft knüpfen die Jugendlichen mit eigenen Aktionen an die in Schulen, Jugendclubs und anderen Organisationen veranstalteten Workshops und Projekte an. Sie starten Spendensammel- und Hilfsaktionen für Bedürftige aus aller Welt oder machen sich für den Umweltschutz vor Ort stark. In der heißen Vorwahlphase finden auch Begegnungen mit Lokal-, Landes- und Bundespolitiker/-innen statt. Bei diesen Treffen stellen sich die gewählten Vertreter/-innen den kritischen Fragen der Kinder und Jugendlichen.

Die Wahllokale
Neben der Bekanntmachung der U18-Wahl sind die Wahllokale der Schlüssel zum Erfolg. Wahllokale können zum Beispiel in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen, Schulclubs etc. eingerichtet und über die Website www.u18.org angemeldet werden. Auf der Website ist auch zu sehen, wie viele Wahllokale es schon gibt und wo sie sich befinden. Es ist bereits Tradition, dass jedes Wahllokal seine Wahlurne selbst herstellt, auf der U18-Website präsentiert und von den anderen Teilnehmer/-innen bewerten lässt. Außerdem müssen Wahllokale kurz vor der Wahl Stimmzettel von www.u18.org herunterladen, in der gewünschten Anzahl kopieren sowie eine Wahlkabine und Kugelschreiber bereitstellen. Politische Bildungsarbeit im Vorfeld der Wahl ist erwünscht, jedoch keine Bedingung. Wahllokale können sich von den U18-Koordinierungsstellen beraten lassen, zudem stehen didaktische Materialien sowie Vorlagen für die Öffentlichkeitsarbeit auf der U18-Website zur Verfügung.

Organisatoren und Förderer
Organisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18-Netzwerk. Die U18-Bundestagswahl 2013 wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Das Ziel
Junge Menschen sollen dabei unterstützt werden, Politik zu verstehen, Unterschiede in den Partei- und Wahlprogrammen zu erkennen und Versprechen von Politikerinnen und Politikern zu hinterfragen. Kinder und Jugendliche sollen so ihre eigenen Interessen erkennen und formulieren lernen, selbst Antworten auf politische Fragen finden - und aktiv ihre eigene Lebenswelt mitgestalten.

Mehr Infos finden Sie hier.

Das U18-Wahllokal in Stuttgart-Heumaden
Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen
Mannspergerstr. 29
70619 Stuttgart

Das Wahllokal öffnet um 9 Uhr und wird um 18 Uhr geschlossen.
Bitte einen gültigen Ausweis (Schülerausweis oder Personalausweis oder Kinderausweis) mitbringen!