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Tagungen 2012 PDF Drucken E-Mail

Symposium zur Verleihung des 6. Generationengerechtigkeits-Preises am 3. November 2012 zum Thema „Die Schuldenbremse in Deutschland – Evaluation im nationalen und internationalen Kontext“

Anlässlich der Preisverleihung des von der Stiftung Apfelbaum angeregten und mit 10.000 Euro dotierten 6. Generationengerechtigkeits-Preises für NachwuchswissenschaftlerInnen, fand am 3. November 2012 ein Symposium in den Räumlichkeiten der GLS-Bank in Stuttgart statt. Das Thema des Preises sowie des Symposiums war: „Die Schuldenbremse – Evaluation im nationalen und internationalen Kontext“.

20121103_gg6_bild_publikum Nach Grußworten des Gastgebers und Filialleiters der GLS-Bank, Wilfried Münch, und des Sprechers der SRzG, Wolfgang Gründinger, hielt Frau Dr. Gisela Meister-Scheufelen, Kanzlerin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, die Laudatio auf die Preisträger. Als Mitglied der Jury war sie mit den Arbeiten der Preisträger vertraut und lobte diese als herausragende und innovative Beiträge zu einem aktuellen wie wichtigen Thema. Danach stellten die Preisträger ihre Arbeiten den Teilnehmern des Symposiums in anschaulichen Präsentationen vor. Nach den ansehnlichen Präsentationen von Heiko Burret und Lea Grohmann, in welchen sie die wichtigsten Thesen ihrer Arbeiten den Teilnehmern des Symposiums vorstellten, nahmen Dr. Gisela Meister-Scheufelen und Wolfgang Gründinger die Preisübergabe vor und lobten die Sieger nochmals für ihre innovativen Beiträge.

Der mit 6.000 Euro dotierte 1. Preis ging an Heiko Burret, für seinen Beitrag “Die Deutsche Schuldenbremse als Panazee? – Eine Analyse im historischen Kontext“. Heiko Burret macht in seiner Arbeit durch historische Zusammenhänge die Fortschritte der jetzigen Schuldenbremse deutlich. Zudem verlangt er mehr Eigenverantwortung für Gebietskörperschaften und mehr Einnahmeautonomie der Länder und stellt den Haftungsverbund Deutschlands in Frage, der eine Schuldenpolitik einzelner Bundesländer nahezu risikolos macht.

Der mit 4.000 Euro dotierte 2. Preis ging an Lea Grohmann, für ihren Beitrag „Generationengerechte Finanzpolitik im Bundesstaat – ohne Aussicht auf Erfolg“. Lea Grohmann gelingt es besonders gut, die Schuldenbremse unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit näher zu untersuchen, unter Berücksichtigung der ökonomischen, rechtlichen als auch politischen Aspekte. Sie weist darauf hin, dass die Umsetzung der Schuldenbremse auf Länderebene den Ländern eine Fülle an Gestaltungsräumen ermögliche, welche sowohl Umgehungs- als auch Verbesserungspotentiale der bundesrechtlichen Vorgaben eröffnen.

 20121103_gg6_bild_burret

 

 

 

 

 

 

 

Von links: Dr. Meister-Scheufelen, Heiko Burret, Wolfgang Gründinger

 

  20121103_gg6_bild_grohmann

 

 

 

 

 

 

 

Von links: Dr. Meister-Scheufelen, Lea Grohmann, Wolfgang Gründinger

Im Anschluss an die Preisverleihung fanden zwei Workshops statt, welche nochmals die Thesen der Siegerarbeiten aufgriffen. Die Moderation des ersten Workshops zur Arbeit von Heiko Burret übernahm Dr. Ed. Turner, Dozent für Politikwissenschaft an der Aston University in England. Der zweite Workshop wurde von Dr. Gisela Meister-Scheufelen, Kanzlerin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, moderiert. In den Workshops konnten die Teilnehmer des Symposiums ihre Sicht zum Thema Schuldenbremse sowie den Hauptthesen der Siegerarbeiten äußern. Die Workshops waren geprägt von spannenden Diskussionen und der Erörterung möglicher Probleme bei der Umsetzung der Schuldenbremse.


Ablauf der Veranstaltung:


15:00 Grußwort der GLS Bank durch Wilfried Münch, Filialleiter der GLS Bank Stuttgart
 
15:10 Begrüßung durch die SRzG und Vorstellung des Preises durch Wolfgang Gründinger, Vorstandssprecher der SRzG
 
15:40 Laudatio und Scheckübergabe der Jury durch Dr. Gisela Meister-Scheufelen, Kanzlerin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und Ministerialdirektorin i.e.R. Land Baden-Württemberg
 
16:00 Präsentation der zwei prämierten Arbeiten:
 
1. Preisträger Heiko Burret – „Die deutsche Schuldenbremse als Panazee? – Eine Analyse im historischen Kontext“
 
2. Preisträgerin: Lea Grohmann – „Generationengerechte Finanzpolitik im Bundesstaat – ohne Aussicht auf Erfolg? Zur Effektivität der sogenannten „Schuldenbremse“ in den Bundesländern“
 
17:00 Workshops/Diskussionsrunden mit den Preisträgern
Die TeilnehmerInnen ordnen sich kleinen Diskussionsgruppen zu, deren Überthema die Thesen und Vorschläge der prämierten Arbeiten sind.

Workshop 1:
Heiko Burret, Moderator: Dr. Ed Turner

Workshop 2:
Lea Grohmann, Moderator: Dr. Gisela Meister-Scheufelen

19:00 Empfang mit Getränken und kleinen Snacks

Veranstaltungsort: GLS-Bank Stuttgart, Eugensplatz 5, 70184 Stuttgart.

Die Siegerarbeit und Präsentation von Herrn Burret, sowie die Siegerarbeit und Präsentation von Frau Grohmann können Sie ebenfalls runterladen.

Das Plakat zum Symposium finden sie hier.



Symposium zum Thema "Machtverschiebung zwischen den Generationen"

scheckuebergabe_2012Anlässlich der Verleihung des von der Stiftung Apfelbaum mit 10.000 Euro dotierten 3. Demografie-Preises für NachwuchswissenschaftlerInnen fand am 16. Januar 2012 ein Symposium in Berlin statt. Thema des Preises und der Veranstaltung war eine mögliche "Machtverschiebung zwischen den Generationen" hin zur älteren Mehrheit und deren Auswirkungen. 

In Gruppen und auf dem Podium wurde u.a. diskutiert, mit welchen Strategien Politik, Gesellschaft und Wirtschaft auf die neuen Mehrheitsverhältnisse reagieren können. Über 70 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft und interessierter Öffentlichkeit beteiligten sich an der Veranstaltung, die damit außergewöhnlich gut besucht war.

podium_2012Die Thesen und Vorschläge der Preisträgerinnen wurden Ausgangspunkt von kontroversen Diskussionen in Fachgruppen und auf dem Podium. Auch bestehende Reformansätze der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen, wie das "Wahlrecht ohne Altersgrenze" wurden im Lichte neuer Erkenntnisse aufgegriffen und debattiert. Die Veranstaltung wurde gefördert und ermöglicht durch die Robert-Bosch-Stiftung.
Untenstehend finden Sie alle Protokolle und Dokumente zur Veranstaltung.
 

Tagungsprogramm: 

15:00 Grusswort des Leiters der Landesvertretung, Ministerialdirigent Dr. Claus-Peter Clostermeyer

15:20 Begrüßung durch SRzG-Vorstand Wolfgang Gründinger, Vorstellung des Preises

15:40 Laudatio und Scheckübergabe: Carsten Köppl, Behördenspiegel, Mitglied der Jury

16:00 Präsentation der prämierten Arbeiten durch die Preisträgerinnen

Von einer quantitativen Mehrheit zur qualitativen Macht? –
Eine Untersuchung der Interessenvertreter der älteren Generationen
Bettina Munimus, Universität Kassel  Präsentation

Die Idee der Gerechtigkeit nach Amartya Sen in der Anwendung auf das deutsche Sozialsystem – Drei Skizzen für ein lokales Verantwortungsmodell
Cornelia Wiethaler, Universität Heidelberg  Präsentation

17:00 Diskussionsrunden

1. Diskussion der prämierten Arbeit mit Bettina Munimus
Protokoll

2. Diskussion der prämierten Arbeit mit Cornelia Wiethaler
Protokoll

3. Diskussion zum Thema “Jugendquoten”: Mit Dr. Dr. Jörg Tremmel, Juniorprofessor für Generationengerechte Politik, Universität Tübingen
Protokoll

18:15 Podiumsdiskussion "Wenige Junge, viele Alte – Herausforderungen des demografischen Wandels" mit:
 
  -  Nadine Schön, MdB CDU
  -  Franz Müntefering, MdB SPD
  -  Michael Stage, future! Die junge Alternative
  -  Harald Wilkoszewski, OECD

Moderation: Manuel Hartung, Die ZEIT

Protokoll der Podiumsdiskussion

19:45 Abendessen, Gespräche und Vernetzung in lockerer Runde

21:00 Ende der Veranstaltung

Veranstaltungsort: Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund

Den Themenaufriss und die kompletten Arbeiten der Preisträger finden sie hier