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"Das herrschende Bild von einem Unternehmen als ein wertschöpfendes System muss ergänzt werden um das Bild von einem Unternehmen als ressourcenabhängiges System." Dies schreibt Prof. Dr. Müller- Christ in der 1. Ausgabe des Jahres 2005 der Zeitschrift Generationengerechtigkeit , welches das Thema Generationengerechtigkeit als unternehmerisches Handeln analysiert und diskutiert.
Konkret müssen Unternehmen von ihrem Rationalitätsdenken der Effizienz weg hin zu einem der Nachhaltigkeit gelagen. Umgesetzt, bzw. als Unternehmenspolitik propagiert, wurden bisher fast ausschließlich der Gerechtigkeitsaspekt zwischen den jetzt lebenden Generationen (intragenerationalen Gerechtigkeit). Nachhaltigkeit wird im Bereich des Umwelt- und Arbeitsschutzes geleistet. Auch werden versucht Arbeitnehmerverhältnisse zu schaffen, welche es dem Arbeitnehmer erleichtern, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. So deckt das Thema Nachhaltigkeit sowohl soziale und umweltrelevanten Themen sowie wirtschaftliche Themen ab. Daraus ergibt sich die Frage, welche Rahmenbedingungen von der Politik geschaffen werden müssen, um Anreize für Unternehmen zu schaffen und diese hierdurch zu nachhaltigem Handeln zu bewegen. Dies ist vor allem von Belang, damit Nachhaltigkeit nicht nur eine Mode ist, welche, so intensiv sie in der Öffentlichkeit diskutiert wird, nicht bald wieder aus dem Bewusstsein verschwindet. Auch muss hierdurch garantiert werden, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Image ist, das sich Unternehmen zulegen, sondern auch Wirklichkeit ist.

Ausführlicher wird dieses Thema im Sammelband "Unternehmensleitbild Generationengerechtigkeit" beleuchtet, das 2005 erschien und von der Stiftung herausgegeben wurde. Hier wird eine Generationengerechtigkeit als Ansatz einer Geschäftsphilosophie vorgestellt, der die schon bekannten Begriffe wie Corporate Governance usw. erweitert.
So fasst das Buch hier den Stand der Forschung zusammen. Doch darüber hinaus darf generationengerechtes Handeln nicht nur ein Leitfaden für Produzenten sein, sondern ebenso Konsumenten. Hier muss jeder den Teil seiner Verantwortung tragen. Das Verantwortungsbewusstsein von Unternehmen ist aufgrund der sich verändernden Bedingungen, verursacht durch die Globalisierung und der damit einhergehenden sinkenden Machtposition von Staaten, besonders zu beachten.

Während des im Jahre 2004 in der Evangelischen Akademie Arnoldsheim stattfindende Symposiums "Unternehmensgerechtigkeit als Leitbild in Unternehmen" wurden spannende Diskussionen von VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geführt. Interessant war vor allem die Frage, wie die Chancen der sich generationengerecht verhaltenden Unternehmen auf dem Markt verbessert werden können.