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Seit dem Beginn der Umweltbewegung wird Generationengerechtigkeit als Argument ins Feld geführt, um die ökologischen Lebensgrundlagen zu schützen. Grund genug für die SRzG, sich ausführlich mit „Ökologischer Generationengerechtigkeit“ zu beschäftigen. Bereits auf ihrem ersten Jugendkongress (1997) forderte sie einen neuen ‚Generationenvertrag Ökologie’, der unser Verhältnis zur Natur auf eine neue Grundlage stellen sollte. Mehr lesen...(auf deutsch).

Mehrere Ausgaben ihrer Zeitschrift widmete die SRzG dem Thema Ökologie:

Nr.22 - Die Debatte über Nachhaltige Entwicklung in Spanien (Jahrgang7 Heft1)
Nachhaltige Entwicklung ist ein globales Thema. Da ist es überraschend, dass es wenig internationalen Austausch in der Nachhaltigkeitsforschung gibt. Die erste deutsch-spanische Ausgabe der Zeitschrift Generationengerechtigkeit! will hier Abhilfe schaffen. Es ist ein erster Schritt, dem noch weitere folgen sollen. Wir wollten wissen: Welche Facetten hat die Nachhaltigkeitsdebatte in Spanien und in Südamerika? Wie wird Nachhaltigkeit dort verstanden? Welche Theorien bestimmen dort die philosophische und öffentliche Debatte? Es ist wichtig, eine internationale Debatte über Nachhaltigkeit zu beginnen, denn nur dann können die Probleme gelöst werden. Während englischsprachige Neuerscheinungen auch in vielen nicht-englischsprachigen Ländern rezipiert werden, besteht ein zu geringer direkter Austausch zwischen den anderen Sprachräumen der Welt. Lesenswerte spanische Autoren und deutsche Autoren werden oft nicht ins Englische übersetzt – ein direkter Austausch zwischen Deutschland und der spanischsprachigen Welt ohne Umweg über das Englische ist also unerläßlich.

Nr. 21 - Abschied vom Öl – Eine Chance für die erneuerbaren Energien? (Jahrgang6 Heft4)
Die Welt ist süchtig nach Öl – und wie die meisten Suchtkranken schert sie sich wenig um die langfristigen Folgen ihres Verhaltens. Könnten zukünftige Generationen wählen, so würden wir innerhalb von wenigen Jahrzehnten unser Energiesystem auf erneuerbare Energien umstellen und fossilen Energieträgern Lebewohl sagen. Aber die Zukunft hat eben keine Stimme. Daher bleibt nur zu hoffen, dass die junge Generation, die in 60 Jahren die Folgen heutiger Kurzsichtigkeit im wahrsten Sinne des Wortes auszubaden hat, zusammen mit engagierten Älteren genug Handlungsdruck aufbauen kann, um eine generationengerechte Energieversorgung zu verwirklichen.
Wie aber könnte eine Entziehungskur praktisch aussehen? Damit beschäftigt sich die nächste Ausgabe der GenerationenGerechtigkeit!, die sich somit mal wieder einem ökologischen Thema widmet. Sie erscheint diesmal zweisprachig auf Deutsch und Französisch. Beiträger sind Experten und Politiker aus beiden Ländern, u.a. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Der Blick über den Rhein offenbart viele Gemeinsamkeiten, aber auch einige Meinungsunterschiede, gerade im Hinblick auf die Atomenergie.
Prof. Francis Meunier (Conservatoire national des arts et métiers) und Prof. Christine Meunier Castelain (Centre national de la recherche scientifique) skizzieren eine heute schon technisch mögliche Revolution in der Energieproduktion. Ein Kennzeichen vieler erneuerbarer Energien ist ihre Dezentralität. Wer heute noch ausschließlich Energieverbraucher ist, könnte in Zukunft selbst zum Energie-Produzenten, ja sogar zum Energie-Exporteur werden. Erneuerbare Energien, Blockheizkraftwerke und Brennstoffzellen könnten vor allem der Landbevölkerung ermöglichen, Elektrizität zu produzieren und sie in das Netz einzuspeisen. Wenn sich die Landwirte auch als Energiewirte verständen, so könnten sie von der gigantischen Rendite, die heute noch wenige Konzerne einfahren, profitieren.
Philippe Copinschi, Experte für internationale Ölbeziehungen am l'Institut d'Etudes politiques de Paris (Sciences Po), beleuchtet die geopolitischen Implikationen der Abhängigkeit vom Erdöl. Von allen Gütern ist Erdöl zur Zeit dasjenige, das am ehesten über die Fähigkeit eines Landes entscheidet, andere Güter herzustellen. Kein Wunder, dass sich die reichen Nationen den Nachschub dieses immer knapper werdenden Rohstoffes dauerhaft sichern wollen. Die Ressource Erdöl ist aber geografisch auf nur wenige Länder verteilt, die somit für die Importeure USA, Europa und China von besonderer Bedeutung sind – ein Interessengeflecht, das Copinschi näher beleuchtet.
Die weiteren Artikel beschäftigen sich mit der Frage, ob das Ende des Erdöls nicht eher die Atomenergie als die Erneuerbaren beflügelt. Zunächst befasst sich Sebastian Klüsener, Doktorand am Institut für Kulturgeographie der Universität Freiburg und langjähriger Resident in der Ukraine, mit den Lehren, die aus der Havarie von Tschernobyl vor 20 Jahren zu ziehen sind. In einem Pro-Contra-Disput diskutieren anschließend Christian Wössner, Bereichsleiter für Presse und Politik beim Deutschen Atomforum, und Gerhard Schmidt vom Öko-Institut. Dabei betont Wössner, dass ohne die Kernenergie über Kyoto hinausgehende nationale CO2-Reduktionsziele nicht zu erreichen seien. Für Schmidt stresst die Nutzung der Atomkraft dagegen an wirtschaftliche, technische und vor allem gesellschaftliche Grenzen.
Zahlreiche Rezensionen v.a. französischer Bücher zum Thema sowie ein Bericht von einer Energiekonferenz in Kanada runden das Heft ab.

Ausgabe 2/2002 (Jahrgang 2 Heft 2) gab über das Feld „Ressourcenproduktivität“
Die von Aachener Stiftung Kathy Beys und SRzG gemeinsam gestaltete Ausgabe behandelt im Rahmen der ökologischen Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit das wichtige Zukunftsthema Ressourcenproduktivität. Zu den Autoren gehören u.a. Prof. Dr. Ortwin Renn (Ressourcenproduktivität und Generationengerechtigkeit), Prof. Dr. Friedrich Schmidt-Bleek (Neue Spielregeln braucht das Land), Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher (Ökoeffizienz als Schlüssel), Prof. Amery B. Lovins (Das Hyper-Car), Dr. Volker Hauff (Generationengerechtes Wirtschaften durch Effizienz und Verantwortung), Prof. Dr. Rolf Kreibich (Zukunftsfähig durch hohe Ressourcenproduktivität), Paul Hawken, Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Prof. Dr. Vittorio Hösle, Dr. Stefan Bayer, Prof. Dr. Bernd Lucke, Klaus Dosch, Jörg Tremmel, Maike Sippel und Wolfgang Gründinger

Im Zuge weiterer Forschungen beschäftigte sich die SRzG auch mit dem Verhältnis von Nachhaltigkeit zu Ökologie. Dabei wurde untersucht, wie der Nachhaltigkeitsbegriff von verschiedenen Akteuren benutzt wird. Lesen Sie dazu einen Artikel von Jörg Tremmel in der Zeitschrift GAIA (auf deutsch)

Auf dem Europäischen Young Leader Congress 2000, zu dem die SRzG 330 junge Entscheider aus ganz Europa einlud, beschäftigten sich verschiedene „Study Groups“ mit Ökologie. Ihre Resolution finden Sie hier...(auf englisch).