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Die Stiftung fördert Forschung und führt selbst Forschung durch. Mit Projekten und Kampagnen versucht sie, konkrete Ziele durchzussetzen oder allgemein das Thema Generationengerechtigkeit in den Fokus zu rücken. In diesem Kontext steht auch das Kunstprojekt, mit dem die SRzG auf die Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen aufmerksam machen will. 

Um die eigene Forschung zu strukturieren, hat die SRzG zehn Schlüsselgebiete bestimmt. Dies sind die Themen, über die wir Konferenzen abhalten, Bücher und Ausgaben unserer Zeitschrift herausgeben, oder in unseren Auszeichnungen für junge Wissenschaftler behandeln.

  1. Grundlagen der Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit

    Der Begriff der Generationengerechtigkeit hat gute Chancen, das geistige Leitmotiv des neuen Jahrhunderts zu werden. Die Frage der Gerechtigkeit zwischen Alt und Jung wird angesichts des dramatischen Veränderungen im Altersaufbau der deutschen Bevölkerung ebenso wichtig werden wie die Frage nach sozialer Gerechtigkeit, also Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich. Dieser Forschungsbereich (FB) zeigt die philosophischen, weltanschaulichen und religiösen Wurzeln des Begriffs auf und definiert ihn abschließend und für alle anderen FBs verbindlich. Mehr...

  2. Generationengerechtigkeit in Verfassungen
    Seit ihrer Gründung sucht die SRzG Lösungen für eines der überragenden Probleme unserer Zeit: politische Kurzsichtigkeit. Zukünftige Menschen können heute noch nicht wählen. Das Prinzip der Demokratie, in seiner traditionellen und engen Form, kann mit der Maxime der Generationengerechtigkeit in Konflikt kommen.

    Die demokratische Notwendigkeit, alle 4–5 Jahre die Gunst der Wähler zu erlangen, führt dazu, dass Politiker ihre Handeln an den Wünschen und Bedürfnissen heutiger Menschen ausrichten – ihrer Wählerschaft.

    Daher werden die Interessen zukünftiger Generationen allzu oft vernachlässigt. Der technologische Fortschritt hat dazu geführt, dass heutiges Handeln, wie z.B. der Bau eines Atomkraftwerks, weit reichende Folgen und möglicherweise einen gravierenden negativen Einfluss auf die Lebensqualität für zahlreiche zukünftige Generationen haben kann. Mehr...

  3. Die Ökologie - Nach uns die Sintflut...

    Erstmals in der Geschichte der Menschheit ist das Recht zukünftiger Generationen, ihr Leben auf einem ökologisch gesunden, biologisch vielfältigen Planeten zu verbringen, gefährdet. Ein Beispiel für die Folgen nicht-nachhaltigen, nur an der Gegenwart orientierten Handelns im Umweltbereich ist der Treibhauseffekt:


    Unsere heutige Form der Energiegewinnung mit dem Schwerpunkt auf fossilen Energieträgern ermöglicht derzeit in den Industrieländern einen einmalig hohen Lebensstandard, nimmt aber dafür gravierende Nachteile in der mittelfristigen Zukunft von dreißig bis fünfzig Jahren in Kauf. Nach heutigem Wissen führt die Energiepolitik der herrschenden Politikergeneration zu einer Kohlendioxidanreicherung in der Atmosphäre mit der Folge, dass der natürliche Treibhauseffekt verstärkt wird und die Temperaturen weltweit ansteigen. Überschwemmungen, Flüchtlingsströme und neue Konflikte sind - wie wir heute schon wissen - die in der Zukunft anfallenden Nachteile dieser kurzsichtigen Politik. Mehr...


  4. Staatsverschuldung - Leben auf Pump

    Auch in der Haushaltspolitik bevorzugen die Politiker die Gegenwart. Obwohl eine Neuverschuldung von Null als Ziel abgesteckt wurde, nimmt die Staatsverschuldung weiter zu und erreicht immer neue Höchstmarken. Mehrfach verstieß Deutschland sogar gegen den europäischen Stabilitätspakt. Längst lebt die herrschende Generation nicht mehr im Rahmen ihrer Mittel, sondern bürdet die Kosten für ihren Konsum den nachfolgenden Generationen auf. Mit ‚Wahlgeschenken’ versuchen sich Politiker ihre Wiederwahl zu erkaufen, ohne an die nächste Generation zu denken. Dieser Missstand muss unverzüglich gestoppt werden. Es sollte Konsens darüber bestehen, dass keine Generation über ihre Verhältnisse leben darf. Die im Grundgesetz verankert Schuldenbremse ist ein Schritt in die richtige Richtung. Mehr...

     

  5. Rentenversicherung in der Krise

    Unsere sozialen Sicherungssysteme, besonders die Rentenversicherung, stecken in der Krise. Angesichts von Arbeitslosigkeit und demographischem Wandel droht eine Überlastung der Beitragszahler. Die Sozialbeiträge werden erhöht, ohne dass die heute Jüngeren aus der Rentenversicherung in heutigem Umfang Leistungen erwarten können, wenn Sie selbst alt sind. Dadurch findet eine Lastenverschiebung statt, die der Idee der intergenerationellen Gerechtigkeit widerspricht. Die SRzG fordert eine Teilung der Lasten zwischen Jüngeren und Älteren. Die von ihr entwickelte ‚Teilungslösung’ hat auch in Fachkreisen viel Aufmerksamkeit gefunden.


    Darüber hinaus muss aber auch Gerechtigkeit innerhalb einer Generation (intra-generationell) erreicht werden. Zukünftige Beamte, Politiker und Selbständige müssen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden, damit nicht immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentenempfänger immer höhere Beiträge zahlen müssen. Mehr...


  6. Arbeit - Der Übergang in die Arbeitswelt

    Der demographische Wandel erleichtert den Einstieg der jungen Generationen in die Arbeitswelt perspektivisch. Dennoch kämpfen junge Menschen heute beim Übergang von Schule, Ausbildung und Beruf in den Arbeitsmarkt mit zunehmender Unsicherheit und steigenden Anforderungen. Viele Einsteiger werden mit befristeten Verträgen und zu schlechteren Bedingungen eingestellt. So sind Lohnkürzungen und Wegfall von Weihnachts- und Urlaubsgeld immer häufiger die Regel. Außerdem verlassen immer mehr junge Menschen die Schule, ohne adäquat auf eine Lehre oder Ausbildung vorbereitet zu sein. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Akademiker und Abiturienten. Gerade auf dem Arbeitsmarkt für hochqualifizierte Absolventen nutzen immer mehr Unternehmen die Situation der Abgänger durch unbezahlte Praktika aus. Auszubildende und Universitätsabsolventen verbindet zudem das Problem der Rush-Hour des Lebens. In der Zeit des Übergangs in die sind sie mit einer großen finanziellen wie zeitlichen Belastung konfrontiert, da neben Ausbildungsende und Karriere auch die Familiengründung innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne ansteht. Mehr...

     

  7. Bildung - Das Megathema der Zukunft

    Die Zukunft einer Gesellschaft hängt von der Mündigkeit und den Fähigkeiten ihrer Bürger ab. Gerade in Deutschland sind die Köpfe der Menschen und ihre Begabungen und Talente die wichtigsten Zukunftsressourcen. Um jungen Menschen Chancen auf Arbeit und auf ein erfülltes Leben, auf Mündigkeit und verantwortungsbewusstes Handeln zu geben, ist eine wesentliche Aufgabe des Staates, ein modernes und leistungsfähiges Bildungssystem bereitzustellen. Deshalb brauchen wir eine umfassende Bildungsreform. Mehr...

     

  8. Wahlrecht - Gebt Jugendlichen die Chance, unsere Zukunft mitzugestalten

    Um all die notwendigen Reformen in Angriff zu nehmen, müssen Jugendliche mehr politische Mitspracherechte und -möglichkeiten bekommen. Nur wenn die Jugend im Kalkül der Politiker zu einer relevanten Einflussgröße wird, besteht eine Chance auf Änderung der herrschenden Verhältnisse. Das Wahlrecht darf jungen Menschen nicht mehr wegen ihres Alters vorenthalten bleiben. Auch in anderen Bereichen muss dafür gesorgt werden, dass Menschen unter 18 Jahren als gleichberechtigt anerkannt werden. Mehr...

     

  9. Unternehmen und Generationengerechtigkeit

    Der Begriff ‘Generationengerechtigkeit’ wird zu einem Schlüsselwort in unserer heutigen Gesellschaft. Dies wird eindrucksvoll dokumentiert durch die Übernahme des Begriffs in die Programme von politischen Parteien. Die Tatsache, dass dieser neue Begriff relevant für Unternehmen ist, erscheint unwiderlegbar, angesichts dessen, dass der Einfluss von Regierungen in der heutigen Weltwirtschaft mehr und mehr abnimmmt, während transnationale Konzerne an Einfluss zunehmen. Aus Macht erwächst aber auch Verantwortung. Mit der Kombination von Generationengerechtigkeit und Unternehmenspolitik, bietet dieser Forschungsbereich einen Ansatz für eine soziale Philosophie, die die Ideen von unternehmerischer Sozialverantwortung, Unternehmensführung und Nachhaltigkeit in Unternehmen vereint. Mehr...


  10. Bevölkerungsentwicklung

    Im Jahre 2011 überschritt die Weltbevölkerung die 7-Milliarden-Grenze. Zuvor dauerte es 10.000 Generationen, bis im Jahr 1927 die Marke von 2 Milliarden Menschen auf der Erde erreicht wurde. Zwischen 1927 – 1967 verdoppelte sich die Bevölkerung. Unsere Welt ist nun das Zuhause für über 7 Milliarden Menschen, und diese Zahl steigt jedes Jahr weiter. Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass sich die Weltbevölkerung im Jahre 2050 auf rund 9 Milliarden vergrößert haben wird. Ausgehend von dieser Vorhersage bedeutet dies einen Anstieg der Weltbevölkerung um das Fünffache während der Lebensspanne eines Menschen. Bevölkerungswachstum ist ein Problem, das sich auf die Umwelt und die generelle Lebensqualität auswirkt. Aber auch der Bevölkerungsrückgang in den weiter entwickelten Staaten kann zu einem Problem werden. Generationengerechtigkeit und der Demografische Wandel sind eng miteinander verknüpft, da es die Größe einer Generation ist, die zum großen Teil ihr Schicksal determiniert. Aber zum Guten oder zum Schlechten? Die Beziehung zwischen Generationengerechtigkeit und demographischen Wandel ist hoch komplex und voller Wechselwirkungen. Mehr...