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"Unternehmensleitbild Generationengerechtigkeit", Preis: 25 €. Bestellen...

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Klappentext

Der Begriff „Generationengerechtigkeit“ wird immer mehr zu einem Schlüsselwort unserer Gesellschaft, was durch die Aufnahme in die Programme der politischen Parteien eindrucksvoll dokumentiert wird. Dass ein neues gesellschaftliches Leitbild auch den Unternehmenssektor tangiert, ist unbestreitbar, wenn man sich vor Augen hält, dass ein Großteil der größten Finanzetats der Welt nicht mehr Staatshaushalte, sondern transnationale Unternehmen sind. Mit Macht geht auch die Anforderung einher, Verantwortung wahrzunehmen. Durch die Zusammenführung von Generationengerechtigkeit und Unternehmenspolitik bietet dieser Band einen Ansatz für eine Geschäftsphilosophie, der über die Begriffe Corporate Social Responsibility, Corporate Governance und Corporate Sustainability hinausgeht. Als Leitfaden für Unternehmer, Manager, Politiker und verantwortungsbewusste Konsumenten fasst er den Stand der Forschung zusammen und verschafft einen fundierten Einblick in den gesellschaftspolitischen Diskurs.

 
Einleitung

„Die soziale Verantwortung von Unternehmen besteht darin, ihren Gewinn zu mehren!“  Diese Ansicht von Milton Friedman, publiziert 1970, ist heutzutage angesichts zunehmender globaler wirtschaftlicher Vernetzung strittiger denn je. Seit Unternehmen ihre Wertschöpfungsketten transnational organisieren, sind sie in der Lage, staatliche Ansprüche gegen sich zu minimieren. Mit der Macht wächst aber auch die Verantwortung, und es stellt sich die Frage, welche gesellschaftlichen Verpflichtungen Unternehmen übernehmen sollen. Zwar haben gerade global agierende Unternehmen mit Programmen von Corporate Social Responsibility, Corporate Governance oder Corporate Sustainability gezeigt, dass soziale und ökologische Verantwortung zur Geschäftsphilosophie gehört - bis jetzt ist dabei jedoch der Aspekt der Gerechtigkeit zwischen den verschiedenen Generationen relativ unberücksichtigt geblieben. Die bisher implementierten Programme sind vor allem auf den intragenerationalen Aspekt fixiert, wozu auch die bei Unternehmen beliebte, in der Wissenschaft umstrittene „Drei-Säulen-Definition“ von Sustainability beiträgt. Die Verknüpfung von ‚Generationengerechtigkeit’ und ‚Unternehmenspolitik’, die von den Beiträgen dieses Sammelbandes vorgenommen wird, ist neu und von dringender Notwendigkeit. Der vorliegende Band Unternehmensleitbild Generationengerechtigkeit – Theorie und Praxis fasst den Stand der Forschung und des gesellschaftspolitischen Diskurses zusammen. Die Beiträge sind ein Leitfaden für Unternehmer, Manager, Politiker und verantwortungsbewusste Konsumenten.
Der Sammelband dokumentiert in seinem ersten Teil die Beiträge und Diskussionen des Symposiums Generationengerechtigkeit als Leitbild für Unternehmen, das vom 10.-12.September 2004 in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Arnoldshain (EAA) stattfand und auf SRzG-Seite von Thomas Wiechers geleitet wurde. Wir danken den SRzG-Aktiven Tobias Kemnitzer, Maria Sappert, Anne Kürbs, Léonie Wagner, Diana Böhme, Pascal Renaud, Nora Borchers und Martin Rose und von Seiten der EAA Gabriele Blumer für die Mithilfe bei der Organisation. Der Jacobs Stiftung und der Haniel Stiftung sei für die Unterstützung des Projekts gedankt.
Die Beiträge des zweiten Teils des Sammelbandes wurden für den 2. Generationengerechtigkeits-Preis angefertigt, der von SRzG-Vorstand Adrian Schell geleitet wurde. Die Fragestellung lautete:
1.) Inwieweit ist Generationengerechtigkeit eine Aufgabe von Unternehmen?
2.) Welche Instrumente und Modelle zur Implementierung von Generationengerechtigkeit in Unternehmen gibt es (z.B. Initiativen in Unternehmen und Wirtschaft, staatliche Steuerungsinstrumente, Einflussmöglichkeiten weiterer Akteure)?
3.) Inwieweit haben sie sich bewährt?
4.) Welche Alternativen schlagen Sie vor?
Der zweijährlich ausgeschriebene Generationengerechtigkeits-Preis (siehe auch die Information auf den letzten Seiten des Buches) wurde von der Stiftung Apfelbaum – Lernprojekt für Ko-Evolution und Integration angeregt, die auch  das Preisgeld von 8.000 Euro übernimmt. Für die kontinuierliche Unterstützung danken wir Herrn Dr. Hans-Martin Schmidt von ganzem Herzen. Den vielen Verantwortlichen und Helfern, die den Wettbewerb 2003/2004 auf SRzG-Seite organisierten, danken wir ebenfalls sehr herzlich.
Dieser Sammelband hätte nicht rechtzeitig fertiggestellt werden können ohne die tatkräftige Mithilfe zahlreicher Praktikanten und Freiwilliger, die bei der Erstellung und Formatierung Hand anlegten. In erster Linie sei hier Frank Schmilowski und Christina Bock für ihre tatkräftige Mitarbeit gedankt.
 

Inhaltsverzeichnis     
           
Einleitung          
           
JÖRG TREMMEL
Generationengerechtigkeit als Leitbild für Unternehmen

GEORG MÜLLER-CHRIST
Unternehmen als Träger des Leitbildes Generationengerechtigkeit: von der normativen zur rationalen Perspektive         

Diskussion im Anschluss an den Vortrag von Herrn Müller-Christ                      

VOLKER TEICHERT
Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen in Deutschland – Versuch eine Klassifizierung
         
BERND SIEBENHÜNER
Die Verantwortung der Politik: Rahmenbedingungen für Unternehmen                     

VOLKMAR LÜBKE
Die Verantwortung der Konsumenten         
           
IGNACIO CAMPINO
Generationengerechtigkeit aus der Sicht eines Unternehmens
         
ANTJE SCHUMACHER
Ältere Beschäftigte auf dem Abstellgleis? – Herausforderungen des demografischen Wandels für Beschäftigte und Betriebe

EDELTRAUD UND THOMAS GÜNTHER
Entschleunigung als Beitrag zur Generationengerechtigkeit – eine Analyse der ökonomischen, ökologischen und sozialen Konsequenzen
         
PETER KOSLOWSKI
Gerechtigkeit zwischen den Generationen – Globale Perspektiven
         
Diskussion im Anschluss an den Vortrag von Herrn Koslowski          
           
GOTLIND ULSHÖFER
Generationengerechtigkeit bei Unternehmen –
eine theologisch-wirtschaftsethische Perspektive
         
JAN MAREK PFAU
Im Unternehmen generationengerecht handeln!
         
FRAUKE DAVID, STEPHAN HEBLICH, OLIVER FALCK UND CHRISTOPH KNEIDING
Generationengerechtigkeit und Unternehmen         
           
Podiumsdiskussion: Leitbild Generationengerechtigkeit in Unternehmen –
Welche Verantwortung haben Staat, Wirtschaft und Gesellschaft?
         
Autorenverzeichnis          
           
Informationen zur Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen          
           
Informationen zur Evangelischen Akademie Arnoldshain