Chronik

2013

  • November: Die SRzG hat im Rahmen der Kampagne "Wir wollen wählen!" Wahlbeschwerde beim Bundestag zu den Bundestagswahlen 2013 eingereicht.

  • November: Fristgemäß wird die Bundestagswahl angefochten. Für die Kampagne "Wir wollen wählen!" werden weit über 100 Unterstützer/innen – die Mindestzahl für eine Klage beim Bundesverfassungsgericht – gewonnen.

  • Oktober: Seit dem 27. Oktober 2013 hat die SRzG insgesamt sechs neue Botschafterinnen und Botschafter. Die Botschafter/innen werden die SRzG zukünftig repräsentieren. Bernhard Winkler ersetzt Danyal Bayaz als Vorstandsmitglied.

  • Oktober: Am 25/26. Oktober 2013 findet in Stuttgart ein von der SRzG organisiertes, zweitägiges Symposium zum Thema "Jugendquoten" statt. Zahlreiche renommierte Wissenschaftler/innen können als Referent/innen für diese Veranstaltung gewonnen werden. Das Symposium war geprägt von spannenden Beiträgen und Diskussionen zu einem noch unerforschten Thema.

  • September: Zur Bundestagswahl 2013 initiiert die SRzG zusammen mit Plant-for-the-Planet die Kampagne "Wir wollen wählen!". Ziel der Kampagne ist es, dass Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren die Möglichkeit bekommen, an Wahlen teilzunehmen. Dazu soll die Bundestagwahl angefochten und im nächsten Schritt auch vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt werden.

  • September: Die SRzG beteiligt sich als offizielles Wahllokal an der U-18-Wahl. Bei der U18-Wahl dürfen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ihre Stimme abgeben. Ziel dieses Projekts im Auftrag des deutschen Kinderhilfswerks ist es, Jugendliche früher an Politik heranzuführen, Interesse zu wecken und so besser auf kommende Wahlen und das politische Geschehen im Allgemeinen vorbereitet zu sein.

  • August: Eine hochrangig besetzte Jury kürt die Siegerarbeiten des mit 10,000 € dotierten 4. Demografie-Preises zum Thema Jugendquoten.

    Der erste Platz geht an Juliana Bidadanure für ihre Arbeit "Better Procedures For Fairer Outcomes: Are Youth Quotas Required by Intergenerational Justice?".

    Der zweite Platz geht an Fatema Jahan für Ihre Arbeit "Youth Quotas and Youth-i-zation Or Youth Leadership and Youth Movement? - A response to age demographics".

    Zwei dritte Plätze vergibt die Jury für die Arbeiten "Sind Jugendquoten eine Form der Altersdiskriminierung?" von Tobias Hainz und "Der Generationenkonflikt in Europa. Die Jugendquote: von den Europäern gewollt?" von Elias Naumann, Moritz Heß und Leander Steinkopf.

  • Juli: Eine hochrangige Jury kürt erstmalig ein Gesetz zum Sieger des neu eingeführten "Legislativ-Preises für generationengerechte Gesetze". Das Gesetz zum Atomausstieg wird mit überwältigender Mehrheit zum Sieger des ersten Legislativ-Preises gewählt.

  • Juni: Elf Autoren, alle unter 30, haben jetzt mit dem "Zukunftsmanifest" eine Streitschrift veröffentlicht, die der Politik der Alten die Sicht der Jugend entgegensetzt. Elf junge Autorinnen und Autoren geben Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit. Sie wollen mehr Mitsprache und die Lobby für die Jugend stärken. SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger ist Mitherausgeber des "Zukunftsmanifests".


2012

  • November: Der Arbeitskreis Staatsverschuldung der SRzG verabschiedet das Ideenpapier Staatsfinanzen.

  • November: Preisverleihung des 6. Generationengerechtigkeits-Preises mit anschließendem Symposium mit dem Titel: "Schuldenbremse in Deutschland" in Stuttgart.

  • Oktober: Die SrzG erstellt für den Landtag von Schleswig-Holstein ein Gutachten zum Gesetzentwurf zur Einführung des Wahlrechts ab 16 Jahren auf Landesebene (Drucksache 18/101)

  • Im Sommer: Die von James Wilhelm organisierte 2012er Ausgabe der von der SRzG herausgegebenen Zeitschrift "Intergenerational Justice Review" wird veröffentlicht. Titel der Ausgabe 1/2012 ist "The Interdependencies between Justices".

  • April: Die SRzG ruft den "Legislativpreis" für generationengerechte Gesetze ins Leben. Der Legislativpreis soll zum Ende jeder Legislativperiode ein Gesetz prämieren, das entweder eine Ungerechtigkeit zu Lasten der zukünftigen Generationen beseitigt oder die künftige Generation vor drohenden Lasten schützt.
  • Januar: Preisverleihung des 3. Demografie-Preises mit anschließendem Symposium mit dem Titel: "Mehr Alte - wenige Junge: Machtverschiebung zwischen den Generationen?" in der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin. Der erste Preis ging an Dr. Bettina Munimus, welche seit 2012 auch dem Vorstand der SRzG angehört.

2011

  • Im Herbst: Ausschreibung des 6. Generationengerechtigkeits-Preises zum Thema: „Die Schuldenbremse in Deutschland – Evaluation im nationalen und internationalen Kontext“

  • Juli: Wechsel im Vorstand: Tobias Kemnitzer legt sein Amt nieder. Danyal Bayaz wird Mitglied des Vorstands

  • März: Preisverleihung des 5. Generationengerechtigkeits-Preises mit anschließendem Symposium in der Landesvertretung Sachsen-Anhalts in Berlin. Thema: "Möglichkeiten und Grenzen kooperativer Problemlösungen in der Parteiendemokratie" 

  • Februar: Auschreibung des 3. Demografie-Preises zum Thema: „Mehr Alte – wenige Junge: Wo ist eine Machtverschiebung zwischen den Generationen schon heute sichtbar und wie kann sie ausgeglichen werden?“

  • Januar: Start des Projekts "Ein Kunstwerk für zukünftige Generationen"

2010

  • Oktober: Umzug in neue Büroräume in Stuttgart-Degerloch
  • Juni: Konferenz zur Bekanntmachung der EU 2020 Strategie in Deutschland im Europäischen Haus in Berlin in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission
  • Mai: Konferenz „Die gesetzliche Durchsetzung von Generationengerechtigkeit" in den Räumlichkeiten der Stiftung Calouste Gulbenkian in Lissabon
  • März: Preisverleihung des 2. Demografie-Preises mit anschließendem Symposium mit dem Titel: „Wie können Chancen für junge Menschen in schrumpfenden Regionen aktiviert werden?“ in der brandenburgischen Landesvertretung in Berlin

2009

  • Januar: Ausschreibung des Generationengerechtigkeits-Preises 2009/2010: “Möglichkeiten und Grenzen der Parteienkooperation in der Demokratie”
  • März: Beiträge für die Zeitschrift „Journal für Generationengerechtigkeit“ / „Intergenerational Justice Review“ werden ab sofort einem peer-review-Verfahren unterzogen. Dazu wird ein fünfzigköpfiges Editorial Board berufen.
  • im Winter 09/Frühjahr 10: Preisverleihung des „Demografie-Preises für Nachwuchswissenschaftler“, unterstützt durch die Apfelbaum Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für demografische Zukunftsforschung (idz)  


2008

  • Januar: Umzug in größere Büroräume innerhalb von Oberursel
  • März: Buchveröffentlichung "Wahlrecht ohne Altersgrenze? Verfassungsrechtliche, demokratietheoretische und entwicklungspsychologische Aspekte"
  • April: Buchveröffentlichung "Demographic Change and Intergenerational Justice. The Implementation of Long-term Thinking in Political Decision-Making”
  • Juli: Symposium „Ungleichbehandlung von Jung und Alt in der Arbeitswelt“ im Wannseeforum in Berlin
  • Juli: Ausschreibung des Demografie-Preises 2008/2009: „Chancen der Schrumpfung“

  • Dezember: Wechsel im Vorstand: Jörg Tremmel legt sein Vorstandsamt nieder, um eine Stelle an der London School of Economics anzutreten. Adrian Schell wird Vorstandsvorsitzender


2007

  • März: Deutsch-Spanische Ausgabe der Zeitschrift „Generationengerechtigkeit“: „Die Debatte über die ‚Nachhaltige Entwicklung’ in Spanien“

  • November: Symposium: „Wege zu mehr Kindern in Deutschland unter den Rahmenbedingungen einer liberalen Gesellschaftsordnung“ in der Landeszentrale des Freistaates Sachsen in Berlin

  • Ausschreibung des Generationengerechtigkeits-Preises 2007/2008: „’Generation P’- Die Ungleichbehandlung der Alten und Jungen in der Arbeitswelt“

2006
  • 31.03.-04.04. Deutsch-Polnischer Kongress in Torun und Warschau: "My future, your future - intergenerational justice in Germany and Poland"

  • 9. - 11. Juni: Tagung "Wahlrecht von Geburt an?" in Berlin

  • Sommer: Gründung des Instituts für demografische Zukunftsforschung (idz) www.demografie.net

  • 6./7. November: Wissenschaftliche Tagung "Demographic change, intergenerational justice and the implementation of long-term thinking" in Berlin, in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung


    Veröffentlichung des Buchs: "Handbook of Intergenerational Justice " Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing

  • 10. November: 100 Parlamentarier aus verschieden Fraktionen bringen – mit Unterstützung der SRzG - einen Gesetzesentwurf zur Verankerung der Generationengerechtigkeit im Grundgesetz in den Deutschen Bundestags ein

  • 5./6.December: Jährliche Ministerpräsidentenkonferenz "Forum Demografischer Wandel"

 


2005

  • Buchveröffentlichung "Unternehmensleitbild Generationengerechtigkeit – Theorie und Praxis. ", Frankfurt am Main, IKO Verlag

   

 

2004
  • Frühjahr: Erste Planungen zum Europäischen Jugendkongress „Ökologische Generationengerechtigkeit in die Verfassung? Ökologische Weichenstellung Europas im 21. Jahrhundert“ in der Evangelischen Akademie zu Berlin (22.-26. Juni 2005)

  • September: Symposium „Generationengerechtigkeit als Leitbild für Unternehmen“ in der Evangelischen Akademie Arnoldshain; Verleihung des 2. Generationengerechtigkeitspreises



2003
  • Januar: Umzug in ein selbst renoviertes Häuschen in Oberursel von ca. 200 m2 Frühjahr 2. Generationengerechtigkeits-Preis (8000 €) ausgeschrieben zum Thema ‚Generationengerechtigkeit und Unternehmen’

  • 25. Juni: Vorstellung des ‚Handbuch Generationengerechtigkeit’ vor 40 Bundestagsabgeordneten in Berlin

  • Juli: Beginn der Kampagne für die institutionelle Verankerung von Generationengerechtigkeit



2002
  • 5.-7. Juli: Symposium über „Generationengerechtigkeit“ in der Evangelischen Akademie Tutzing; Verleihung des 1. Generationengerechtigkeitspreises

  • November: 1. englischsprachige Ausgabe der Zeitschrift Generationengerechtigkeit! (Generational Justice) erscheint



2001
  • Februar: 1.Ausgabe des vierteljährlichen Magazins „Generationengerechtigkeit!“ (GG!) erscheint

  • 7. November: Auszeichnung der SRzG mit der Ehrenmedaille der Stadt Oberursel



2000
  • Mai: Auszeichnung der SRzG mit der "Theodor-Heuss-Medaille" in Stuttgart

  • 3.6. - 1.12. Projekt "Internet University" zur Vor- und Nachbereitung des 1. Europäischen Jugendkongresses

  • 6.-12.8. 1. Europäischer Jugendkongress "Our Common Future" in Hannover 13. – 20.08.

  • 13.-20.8. Projekt "Rally of Youth" Fahrradtour von Hannover über Berlin nach Warschau

  • September: Umstrukturierung der SRzG

  • 17.9. Gründungsversammlung von YOIS Europe in Großburgwedel bei Hannover



1999
  • 14./15.5. 3. Jugendkongress "50 Jahre Grundgesetz – Was bleibt, was kommt?" in Bonn

  • 1.6. Erste Praktikanten der SRzG

  • 26.8. Bezug des Stiftungsbüros in Oberursel

  • Oktober: Buchveröffentlichung "Was bleibt von der Vergangenheit. Die junge Generation im Dialog über den Holocaust. Mit einem Beitrag von Roman Herzog."


1998
  • Mai: Buchveröffentlichung "Die 68er. Warum wir Jungen sie nicht mehr brauchen."

  • 11. - 13.6. 2. Jugendkongress "Politiktest – Wie zukunftsfähig sind die Parteiprogramme?" in Frankfurt am Main

  • Oktober: Briefaktion zur Untersuchung der Koalitionsvereinbarung von SPD und Bündnis 90/ Die Grünen an führende Politiker und Politikerinnen

  • November: Start der Kampagne zur Änderung des Artikels 20 a des Grundgesetzes mit der "Erklärung der Rechte nachrückender Generationen"



1997
  • 6.11. Gründung der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen in Frankfurt am Main. Mehr als 100 Einzelpersonen, NGOs und Unternehmen beteiligen sich an der Gründung.

  • 7./8.11. 1. Jugendkongress "Wir brauchen neue Generationenverträge" in Frankfurt am Main