Legislativpreis: Jury

munimusDr. Bettina Munimus
Dr. Bettina Munimus studierte Politikwissenschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften und BWL in Göttingen, Würzburg und St. Petersburg/Russland. Sie promovierte an der Universität Kassel zur Frage, welche Folgen die Alterung der Mitgliederstruktur in CDU und SPD hat. Sie lebt in Berlin. 

 

goepelDr. Maja Göpel, Diplom-Medienwirtin, hat an den Universitäten Siegen, Sevilla, Fribourg, Hamburg, York (Toronto) und Kassel studiert und in Globaler Politischer Ökonomie promoviert. Anschließend hat sie von 2002 bis 2004 Internationale Beziehungen in Hamburg gelehrt sowie bis 2006 in verschiedenen Nichtregierungsorganisationen zur Schnittstelle von Ökologie und sozialer Gerechtigkeit gearbeitet. Seit 2006 ist Göpel Teil des World Future Council (WFC). Nachdem sie zunächst in der Klima/Energie Kampagne arbeitete, ist sie seit Januar 2008 Direktorin des neu entwickelten Programms Zukunftsgerechtigkeit. Ihr Schwerpunkt liegt darin, interdisziplinär zwischen Sektoren zu vermitteln und zu Verdeutlichen, wie Weltbild und Handeln zusammenspielen.

radermacherProf. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, geb. 1950 in Aachen, ist Professor für Datenbanken und Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm und zugleich im Ehrenamt Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW/n).

Auf eine Promotion an der RWTH Aachen in Mathematik 1974, folgte 1976 eine zweite Promotion im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Universität Karlsruhe. Nach erfolgreicher Habilitation (Mathematik) an der RWTH Aachen 1982, war Radermacher von 1983 bis 1987 Professor für Angewandte Informatik an der Universität Passau, bevor er 1987 die Leitung des FAW in Ulm übernahm. Von 1988 bis 1992 war er Präsident der Gesellschaft für Mathematik, Ökonomie und Operations Research (GMÖOR). Weiterhin war er Mitglied in zahlreichen verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und Organisationen, beispielsweise im Landesforschungsbeirat (1990-1993), in der „Zukunftskommission Wirtschaft 2000“ (1992-1993), im „Innovationsbeirat“ (1994-1996), in der Enquête-Kommission „Entwicklungschancen und Auswirkungen neuer Informations- und Kommunikationstechnologien Baden-Württemberg (Multimedia-Enquête)“ (1995-1996), im Wissenschaftlichen Beirat der EXPO 2000 GmbH für die Themenbereiche „Planet of Visions“ und „Das 21. Jahrhundert“ sowie im „Information Society Forum“ der Europäischen Kommission (1995-2001). Prof. Radermacher ist gefragter Experte für Globalisierungsgestaltung, Innovation, Technologiefolgen, umweltverträgliche Mobilität, nachhaltige Entwicklung und Überbevölkerung. In dieser Funktion ist er heute u. a. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Verkehr, Bau -und Wohnungswesen (BMVBW), Vizepräsident des Ökosozialen Forums Europa, Mitglied in der Nachhaltigkeitskonferenz des Landes Hessen, Mitglied im Deutschen Nationalkomittee der UNESCO für die Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2005 – 2014, Präsident des Senats der Wirtschaft e.V. und Mitglied im Club of Rome. 

uteProf. Dr. Ute Mager, geb. 1962 in Kiel, hat Rechtswissenschaften an den Universitäten Kiel, Lausanne und der FU Berlin studiert und 1991 mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen abgeschlossen. 1994 folgte die Promotion zum Dr. jur. Für ihre Dissertation zum Thema "Der maßgebliche Zeitpunkt für die Beurteilung der Rechtswidrigkeit von Verwaltungsakten“ wurde sie am 12.10.1995 mit dem Joachim-Tiburtius-Preis des Senats von Berlin (Anerkennungspreis) ausgezeichnet. Im Anschluss an eine erfolgreiche Habilitation an der FU Berlin 2002 übernahm sie eine Lehrstuhlvertretung an der Universität Mainz. 2003 bis 2004 folgten zwei weitere Lehrstuhlvertretungen an der Universität Bielefeld und der Universität Heidelberg. An der Universität Heidelberg bekam Mager 2004 die Professur für Öffentliches Recht und wurde 2006 Studiendekanin der Juristischen Fakultät, 2010 Prodekanin. Seit 2007 ist sie Direktorin des Zentrums für anwaltsorientierte Juristenausbildung. Ihre Forschungs-  und Publikationsschwerpunkte liegen im Bereich des Deutschen und Europäischen Verfassungs- und Verwaltungsrechts, sowie im Umweltrecht und Planungsrecht. Seit 2011 ist sie außerdem Direktorin der Forschungsstelle Nachhaltigkeitsrecht sowie Richterin im Nebenamt am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg.

schreursProf. Dr. Miranda Schreurs ist Leiterin der Forschungsstelle für Umweltpolitik (FFU) und Professorin für Vergleichende Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Miranda Schreurs wurde in den USA geboren und hat in Japan, Deutschland und den Niederlanden gelebt. Auf einen BA- und MA-Abschluss an der University of Washington folgte eine Promotion in der Vergleichenden Politikwissenschaft an der University of Michigan. In der Folgezeit war sie Gastforscherin und Gastprofessorin an der Harvard University, Utrecht University, Keio University, Chuo University und Rikkyo University. Hier erhielt sie u.a. Research Fellowships von der SSRC-MacArthur Foundation, der Fulbright Foundation und der National Science Foundation/Japan Society for the Promotion of Science. Bis Oktober 2007 war sie Professorin am Department of Government and Politics der University of Maryland.
Seit 2008 ist Miranda Schreurs Mitglied im Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) des Bundesumweltministeriums. Sie übernahm Anfang 2011 den Vorsitz des Netzwerkes der Europäischen Umwelt- und Nachhaltigkeitsräte (EEAC). Weiterhin war sie 2011 Mitglied der von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingesetzten Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“.
Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in den Bereichen der vergleichenden Analyse internationaler politischer Systeme, der Umwelt- und Energiepolitik sowie der Rolle von Zivilgesellschaft, Regierungen und wirtschaftlichen Akteuren. Dabei widmete sie sich vor allem Aspekten des Klimawandels sowie der Luft- und Meeresverschmutzung, erneuerbaren Energien und Energieeffizienz sowie umweltpolitischen Bewegungen und Parteien.