Wer wir sind

Wer sind wir?
Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) ist ein gemeinnütziger Think Tank an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik. Durch ihre praxisnahe Forschung vertieft sie das Wissen um Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Als ‚advokatorische’ Denkfabrik versucht die SRzG aber auch, in der Politik Bewusstsein für Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu schaffen. Die Veränderung der Gesellschaft, nicht ihre bloße Beschreibung, bleibt das Ziel. Mehrere Hundert Förder-Mitglieder sichern die finanzielle Basis der Stiftung und damit ihre Unabhängigkeit.

Was wollen wir?
In einer Zeit, in der Generationengerechtigkeit als Schlagwort immer stärker aufgegriffen wird, ist eine seriöse, wissenschaftliche und handlungsorientierte Aufklärung wichtiger denn je. Generationengerechtigkeit ist für uns erreicht, wenn die Chancen zukünftiger Generationen auf Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse mindestens so groß sind wie die der heutigen Generation. Dem Konzept liegt der Gedanke zugrunde, dass man nicht auf Kosten seiner Nachkommen leben sollte.

Was sind unsere Aktivitäten?
Die SRzG organisiert Symposien, Kongresse und Tagungen. Sie gibt allgemeinverständlich geschriebene Bücher (z.B. das „Handbuch Generationengerechtigkeit“) und Positionspapiere heraus, die mit klaren Empfehlungen und möglichen Zukunftsszenarien abschließen. Zu den Themenfeldern, mit denen sich die SRzG beschäftigt, gehören Umweltpolitik, Finanzpolitik, Rentenpolitik, Bildungspolitik, Arbeitsmarktpolitik, Jugendpolitik und Friedenspolitik sowie die Institutionalisierung von Generationengerechtigkeit.
Durch einen Generationengerechtigkeits-Preis in Höhe von 10.000 Euro werden junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen angeregt, sich mit Zukunftsthemen zu beschäftigen. Der Preis wird zweijährlich international ausgeschrieben und auf einem hochkarätigen Symposium verliehen. Der letzte Preis 2011/12 wurde zum Thema „Die Schuldenbremse in Deutschland - Evaluation im nationalen und internationalen Kontext“ ausgeschrieben. Die Themen früherer Preise finden Sie unter der Sektion ‚Preise’ auf unserer Homepage. Hier finden Sie auch Informationen zum ebenfalls zweijährlich von der SRzG ausgeschriebenen und mit 10.000 € dotierten Demografie-Preis.
Die SRzG vergibt zudem in jedem Jahr einer Bundestagswahl den Legislativpreis für Generationengerechte Gesetze (LeGe). Damit prämiert die SRzG ein Gesetz, das eine Ungerechtigkeit zu Lasten der zukünftigen Generationen beseitigt.
Zukünftige Staatsbürger haben keine Stimme, kein Wahlrecht und keine Lobby. Ein weiteres Projekt der SRzG hat zum Ziel, mit Kunstwerken auf die Verantwortung gegenüber der Zukunft aufmerksam zu machen.


Wissenschaftliche Unterstützung
Unterstützt wird der junge Vorstand der SRzG durch ein Kuratorium und einen wissenschaftlichen Beirat, der weltweit einflussreiche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vereint, u. a. Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Club of Rome), Prof. Dr. Meinhard Miegel (Denkwerk Zukunft), Dr. Hildegard Hamm-Brücher (Theodor-Heuss-Stiftung), und Prof. Dr. Rolf Kreibich (IZT).


Ehrungen
Für Ihre Arbeit wurde die SRzG im Mai 2000 mit der Theodor-Heuss-Medaille und im November 2001 mit der Bürgermedaille der Stadt Oberursel ausgezeichnet. 2008 erhielt sie den Integrationspreis der Stiftung Apfelbaum, und 2011 wurde die SRzG von der EU-Kommission für die Durchführung eines herausragenden Projektes im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes ausgezeichnet.


Wir brauchen Sie!
Wir suchen Mitstreiter und Mitstreiterinnen, die mit uns vernünftige Lösungsansätze entwickeln und durchsetzen. Gerne senden wir Ihnen ein Infopaket zu.


Werden Sie Förder-Mitglied der SRzG und machen Sie mit uns die Welt ein bisschen generationengerechter!